WAZ: Explosive Thesen. Kommentar von Christopher Onkelbach
ID: 572258
Gedankenexperiment. Was wären die Vorteile, fragen die Ökonomen Weber
und Ginsburgh, wenn man die Sprachvielfalt im Betrieb der
Europäischen Union drastisch einschränken würde? Klar, man würde viel
Geld für die Übersetzungen sparen, Verwaltungsvorgänge würden
beschleunigt, das Verständnis gesteigert. All das dient dem Wachstum
und dem Zusammenhalt. Doch so einfach ist das nicht. Lassen wir
einmal die Detonationen außer acht, die in Brüssel entstehen würden,
sollte zum Beispiel Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch und
andere als Amtssprachen tatsächlich abgeschafft werden - die EU würde
das wohl kaum überleben. Allein der Respekt vor der Kultur der
Nationen verbietet eine Reduzierung der Sprachvielfalt. Wenn die
Sprache, die Kultur und die Geschichte eines Landes nicht geachtet
werden, wie sollen sich die Menschen dann als Teil einer Gemeinschaft
fühlen? Sprache ist Identität. Diese gegen die Ökonomie auszuspielen
legt den Verlierer schon fest. Das erkennen auch die Autoren und
suchen einen Mittelweg. Den aber würde keine der 27 EU-Nationen
mitgehen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.02.2012 - 19:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 572258
Anzahl Zeichen: 1412
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 194 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Explosive Thesen. Kommentar von Christopher Onkelbach"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weser-Kurier: UNICEF-Sprecher Tarneden: "Kindersoldaten sind Phänomen neuer Kriege" ...
Anlässlich des internationalen "Red Hand Day" (11.2.)sprach der Bremer Weser-Kurier mit Unicef-Sprecher Rudi Tarneden. Der Missbrauch von Kindern sei ein Phänomen der neuen Kriege, bei denen nicht Armeen gegeneinander antreten, sondern Bevölkerungsgruppen und Milizen. Immer wieder w
WAZ: Der Zorn der Griechen. Kommentar von Walter Bau ...
Viele Griechen wollen sich dem strengen Spardiktat aus Brüssel nicht unterwerfen. Um Entlassungen, Lohnkürzungen und Rentenopfer zu vermeiden, organisieren sie einen Generalstreik nach dem anderen, werfen Steine und Brandsätze, drohen den Brüsseler Kontrolleuren mit Verhaftung - und stürzen
Mittelbayerische Zeitung: Es geht nur mit Druck Kommentar zu Griechenland ...
Die Politiker in Athen sind gezwungen, sich dem Willen der Eurogruppe zu beugen. Einige Regierungsabgeordneten machen da nicht mehr mit. Doch Griechenland braucht das finanzielle Fundament der EU-Partner, damit ihre privaten Gläubiger Vertrauen schöpfen. Nur wenn genügend Banken und andere priv
Berliner Zeitung: Kommentar zur Griechenland-Hilfe ...
Die Fortschritte in Griechenland sind größer als vielfach unterstellt. Schon deswegen wäre es töricht, ausgerechnet jetzt den Geldhahn zuzudrehen und die unkontrollierte Pleite einzuleiten. Das nächste Hilfspaket für Griechenland senkt mit dem Verzicht der privaten und wohl auch öffentl




