Neue OZ: Kommentar zu Forschung
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Was war vor dem Urknall? Wie ist das Universum entstanden? Und wie
begann das Leben? Das sind Fragen, nach deren Antworten sich die
Menschen von jeher sehnen. Sei es auf religiöser Basis oder unter
wissenschaftlichen Aspekten. Doch es gibt sie nicht, die vollkommenen
oder verlässlichen Antworten, die jedermann zufriedenstellen würden.
Sondern nur solche, die zwar den aktuellen Stand der Forschung
abbilden, aber wegen des begrenzten Geistes des Menschen
unvollständig sind. Oder jene, die auf Glauben fußen.
Und doch hört das Bohren nach neuen Antworten nicht auf. Gut so,
denn wissenschaftliche Herausforderungen wie zum Beispiel die Suche
nach der Wiege des Lebens sind spannend, setzen Impulse in der
Forschung und führen zwangsläufig zu einem immer besseren Verständnis
der Welt. Jeder Erkenntnisgewinn ist ein Erfolg, löscht den
Wissensdurst der Menschen allerdings nur kurzfristig. Der große
Hunger nach neuen Ergebnissen und mehr Wissen wird nie gestillt sein.
Die Hoffnung dabei: Wer viele Fragen stellt, wird irgendwann auch
umfassende Antworten erhalten.
Was die neue Theorie zur Entstehung des Lebens auf der Erde
letztlich verheißt, ist noch offen. Vielleicht gar nichts oder nur
wenig. Vielleicht aber gibt sie den entscheidenden Anstoß, um die
Sehnsucht nach der Antwort auf weitere brennende Fragen zu erfüllen:
Sind wir allein im Universum? Oder gibt es da draußen noch weiteres
Leben?
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Datum: 13.02.2012 - 22:00 Uhr
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