Lausitzer Rundschau: Schwammiges Gesetz
Die Kassen und ihr Finanzpolster
ID: 573419
überschüssigem Beitragsgeld, tun sich aber schwer damit, wenigstens
einen Teil davon ihren Mitgliedern zurückzugeben. Verwundern kann das
nicht. Anders als im Rentenrecht, das Beitragssenkungen zwingend
vorschreibt, wenn die Rücklagen eine bestimmte Höhe erreicht haben,
ist die Gesetzlage bei der Krankenversicherung an dieser Stelle
schwammig. Oberflächlich betrachtet müssten Kassen eigentlich ein
Interesse daran haben, ihre Klientel mit Prämien bei der Stange zu
halten. Schließlich handelt es sich um einen klaren
Wettbewerbsvorteil. Doch ganz offensichtlich überwiegt ihre Sorge, am
Ende um so tiefer zu fallen. Die Erfahrung lehrt, dass Kassen, die
einen Zusatzbeitrag erheben, nicht nur in Scharen Mitglieder
verlieren. Es sind obendrein auch noch die "falschen", die gehen:
Während Kranke willig Zusatzbelastungen in Kauf nehmen, wandern in
aller Regel junge und gesunde Menschen ab. Das verschärft die
Finanznöte einer Kasse zusätzlich. Wer will es den Kassen da
verdenken, sich für schlechte Zeiten ein Polster anzulegen? Solange
das Gesetz dafür großen Spielraum bietet, wird sich an diesem Zustand
nichts ändern.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.02.2012 - 22:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 573419
Anzahl Zeichen: 1465
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 221 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Schwammiges Gesetz
Die Kassen und ihr Finanzpolster"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Neue OZ: Kommentar zu Dresden ...
Dresdens langer Weg Die Zerstörung Dresdens hat sich in das Gedächtnis der Stadt eingebrannt. Für ehrliche Trauer um die Toten und die Verarbeitung des Traumas war aber nie Platz. Zuerst waren es Nazis, die die Luftangriffe der Alliierten für ihre Propaganda instrumentalisierten. Dann kam
RNZ: Kinderbonus ...
Die Rhein-Neckar-Zeitung kommentiert den Vorschlag einer Sonderabgabe von Kinderlosen: "Kinder kosten Zeit und Geld. Eltern haben Ausgaben für Windeln, Kleidung, Kita, Schule, Spielzeug. Kinderlose nicht. Eltern, meist die Mütter, verzichten auf Karrierechancen - Kinderlose müssen das nich
Westfalenpost: Kommentar/Mittelstand erkennt die Zeichen der Zeit/Senioren sind in Betrieben verstärkt gefragt/Von Wilfried Goebels ...
Der Mittelstand hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt verstärkt auf Mitarbeiter mit grauen Haaren. Während in jedem zweiten Großunternehmen aufgrund der Frühverrentungen heute kein Arbeitnehmer älter als 50 Jahre ist, greifen vorausschauende Familienunternehmer aufgrund des Fachkräftem
DER STANDARD-KOMMENTAR "Erfolg mit Etikettenschwindel" von Gerald John ...
Feigen Klientelismus kann man der Koalition in dieser Frage nicht vorwerfen. Pensionisten sind als verwöhnte Liebkinder der heimischen Politik verschrien, doch nun müssen sie einen schweren Brocken des Sparpakets schultern. Satte sieben Milliarden Euro sollen aktuelle und künftige Ruheständlern




