Rheinische Post: Zeitbombe Kosovo

Rheinische Post: Zeitbombe Kosovo

ID: 574366
(ots) - Ein Referendum in den serbisch besiedelten
Gebieten des Kosovo, dessen Ergebnis schon vor der Auszählung
feststeht: Natürlich werden die Kosovo-Serben mit haushoher Mehrheit
dafür stimmen, dass sich die albanisch dominierte Regierung in
Pristina gefälligst nicht in ihre Angelegenheiten einmischen soll.
Rechtlich ist das Votum nicht verbindlich, aber es zeigt die
politische Sprengkraft des nach wie vor ungelösten Konflikts der
serbischen Minderheit. Es macht die Sache nicht leichter, dass es
auch im Mutterland Serbien immer noch viele gibt, die den verlorenen
Provinzen nachtrauern und weiter hoffen, man könne das Rad der
Geschichte zurückdrehen. Mal ist es eine Volksabstimmung, mal sind es
brennende Barrikaden oder Angriffe auf die Nato-Schutztruppe Kfor, in
der auch Bundeswehrsoldaten ihren Dienst tun, die uns in Erinnerung
rufen, dass auf dem Balkan eine Zeitbombe tickt. Man kann darüber
streiten, ob der Kosovo ein lebensfähiger Staat ist. Aber er
existiert nun einmal, und seine territoriale Integrität ist nicht
mehr verhandelbar. Die serbische Minderheit im Kosovo hat ein Anrecht
auf kulturelle Autonomie. Wenn sie mit stillschweigender Billigung
aus Belgrad weiter den Staat ablehnt, in der sie lebt, wird das in
Gewalt münden.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Das Erste, Mittwoch, 15. Februar 2012, 5.30 - 9.00 Uhr
Gäste im ARD-Morgenmagazin Schwäbische Zeitung: An der Realität vorbei - Kommentar
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.02.2012 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 574366
Anzahl Zeichen: 1509

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 203 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Zeitbombe Kosovo"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Rheinische Post: Professoren-Gehalt ...
Für sein jüngstes Urteil wird das Verfassungsgericht wenig Beifall ernten. Viele werden sich aufregen, dass ein von Hochschullehrern geprägter Senat findet, dass Hochschullehrer zu schlecht bezahlt werden. Ebenso dürfte die Begründung, ein Monatsgehalt von 3890 Euro sei nicht angemessen, v

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Acta ...
Das Anti-Piraterie-Abkommen Acta läutet nicht das Ende des Internets ein. Schlimmstenfalls ist es eine potenzielle Bedrohung, weil unklare Formulierungen Befürchtungen Raum geben, dass Acta schärferen Regeln zur Kontrolle von Internet-Nutzern den Boden bereitet. Vor diesem Hintergrund muten di

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gehalt für Professoren ...
Die Gehälter honorieren auch den langen Weg zu einer Professur. Viele Wissenschaftler sind älter als 40 Jahre, wenn sie zum Professor ernannt werden. Nicht wenige haben Jahre der Unsicherheit hinter sich, in denen sie sich von einer befristeten Stelle zur nächsten hangeln mussten. Ohne die M

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur Kinderlosen-Abgabe ...
Der CDU-Politiker Marco Wanderwitz ist zu der bestürzenden Erkenntnis gelangt, dass Familien höhere Lasten tragen als Kinderlose. "Alle Transferleistungen wiegen nicht die echten Kosten für ein Kind auf", jammert er. Ja, was hat der Mann denn gedacht? Dass der Staat und die Sozialsy


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z