?Projektgruppe VorÂfeldÂreform? schließt Arbeit ab
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"Projektgruppe VorÂfeldÂreform" schließt Arbeit ab
Staatssekretär Beerfeltz: "HerkulesÂaufgabe erÂfolgreich bewältigt ? die größte Reform seit 50 Jahren steht!"
Die Projektgruppe VorÂfeldÂreÂform (PGV) hat in diesen Tagen ihren SchlussÂbeÂricht vorÂgeÂlegt. Das ErÂgebnis: Die beiden HauptÂziele der ReÂform sind in ihren wesentÂlichen Punkten erÂreicht ? unsere neu geÂschaffene GIZ ist eine schlagÂkräftige und wirtÂschaftÂliche Organisation, und das BundesÂminiÂsteÂrium für wirtÂschaftÂliche ZuÂsamÂmenÂarÂbeit und EntÂwickÂlung ist in seiner politischen GeÂstalÂtungs- und SteuerungsÂfähigÂkeit deutlich gestärkt.
Dazu erklärt StaatsÂsekretär Hans-Jürgen Beerfeltz: "Das BMZ hat seine HausÂaufgaben gemacht. Die deutsche EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit steht nach unserer wegÂweisenden Reform besser da als je zuvor: Wir können unsere PartnerÂländer künftig deutlich effizienter unterÂstützen ? durch eine EntwicklungsÂpolitik aus einem Guss, bei der alle Beteiligten an einem Strang ziehen und ReibungsÂverÂluste minimiert sind. Dabei können wir weiterhin auf vielfältige Instrumente der Technischen ZusammenÂarbeit zurückÂgreifen ? und dennoch transparent, flexibel und zuÂkunftsÂorientiert arbeiten. Wir haben die wichtigste StrukturÂreform der deutschen EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit seit 50 Jahren in gerade einmal eineinhalb Jahren nicht nur auf den Weg gebracht, sondern in großen Teilen umgesetzt."
Im Rahmen der Vorfeldreform wurden die drei VorÂgängerÂorÂgaÂniÂsationen der Technischen ZuÂsamÂmenÂarÂbeit fusioniert ? GTZ, DED und InWEnt wurden zur Gesellschaft für Internationale ZuÂsamÂmenÂarbeit (GIZ) verschmolzen, und dabei viele DoppelÂstrukturen abÂgeÂbaut. Die Wirksamkeit und Effizienz des MittelÂeinÂsatzes wird künftig von einem unabhängigen Institut für Evaluierung konÂtrolliert.
In der neuen Servicestelle "Engagement Global" sind alle DienstÂleitungen und Services rund um das bürgerÂschaftliche EnÂgageÂment in der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenarbeit gebündelt ? die ZuÂsamÂmenÂarbeit mit ZivilÂgeÂsellschaft und Bürgern wird damit verbessert.
Politische Steuerung und Durchführung der EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit sind künftig strikt voneinander getrennt. Um seiner SteuerungsÂfunktion gegenüber den DurchÂführungsÂorganisationen gerecht zu werden, wird das BMZ bis 2013 insgesamt 210 neue Stellen schaffen ? bei einer Gesamteinsparung von 700 Stellen ? und strategische Referate entsprechend verstärken. 46 der neuen Stellen werden als ReÂfeÂrenÂtenÂstellen für wirtschaftliche Zusammenarbeit in den Partnerländern entstehen und dort die Schlagkraft der deutschen EntÂwickÂlungsÂzuÂsamÂmenÂarbeit sichtbar erhöhen.
Hans-Jürgen Beerfeltz: "Wir haben eine HerkulesÂaufgabe erÂfolgÂreich bewältigt ? dafür gebührt allen Beteiligten unser ausÂdrückÂlicher Dank ? zuallererst auch unseren Mitarbeitern im eigenen Haus. Der Einsatz hat sich gelohnt ? und bei allem büroÂkratischen Aufwand werden wir am Ende feststellen: es war die Sache wert ? und zwar im Interesse unserer Partnerländer."
Kontakt:
Dr. Rolf Steltemeier
Referatsleiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecher
Telefon: 030 / 25 03-24 50
Telefax: 030 / 25 03-25 95
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Datum: 16.02.2012 - 09:45 Uhr
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