Mitteldeutsche Zeitung: Linke
Bartsch: Partei sollte auf eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten verzichten
ID: 577251
Dietmar Bartsch, hat seiner Partei einen Verzicht auf einen eigenen
Kandidaten bei der Bundespräsidenten-Wahl nahegelegt. "Ich empfehle
uns hier große Zurückhaltung", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). Die derzeitige
Kandidatensuche der anderen Parteien gestalte sich "ein bisschen wie
ein Pferdemarkt. Sie haben das Wulff-Niveau noch nicht verlassen." Es
bestehe kein Grund, dass sich die Linke daran auch noch beteilige.
Schließlich gehe es nicht um 1200 Wahlfrauen und -männer in der
Bundesversammlung, sondern um die Vertretung von rund 80 Millionen
Deutschen. Auch aus der Parteiführung verlautet, "eine
Allparteienlösung hat Priorität". Dies gelte unabhängig von der
Kritik an Kanzlerin Angela Merkel, die allein die Linkspartei von der
Suche nach einem Nachfolger für Christian Wulff ausgeschlossen hat.
Das Fraktionsvorstandsmitglied Jan Korte erklärte der
"Mitteldeutschen Zeitung" dazu: "Es ist unglaublich, dass trotz
dieses Wulff-Debakels unverändert parteitaktische Spielchen gespielt
werden. Die Beschädigung der Institution des Bundespräsidenten geht
weiter." Korte erinnerte daran, dass die Linkspartei etwa zehn
Prozent der Wahlfrauen und -männer stelle; die könne man nicht
einfach ignorieren.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.02.2012 - 12:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 577251
Anzahl Zeichen: 1594
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 300 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Linke
Bartsch: Partei sollte auf eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten verzichten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halle. Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten zwei CDU-Urgesteine eine Mahnung an den aktuellen Parteichef und Spitzenkandidaten, Sven Schulze. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. In einem offenen Brief warnen die früheren CDU-Landesvorsitzenden Karl-
IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung ...
Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt. "Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt", sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag
Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Der Tagesspiegel: Schäuble kritisiert Griechenland wegen nicht genutzter Hilfsangebote ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die griechische Regierung kritisiert, weil sie Hilfsangebote von Deutschland nicht annimmt. "Zur Hilfe gehört immer jemand, der sich helfen lassen will", sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel (Sonntagausgabe). "Wir stehen seit geraum
Sonntag aktuell: Bundespräsidentenkür ...
Ein Bewerber, der für alle sprechen kann, wäre für das Amt des Bundespräsidenten ein Segen. Das schließt einen Vertreter der Parteipolitik nicht aus, sofern er über die erforderliche innere Unabhängigkeit verfügt. Allerdings sind Persönlichkeiten von entsprechendem Format in der Berline
BERLINER MORGENPOST: Nach dem Präsidenten ist vor dem Präsidenten - Leitartikel ...
Der Tagesspiegel: Schäuble verwahrt sich gegen Kritik aus Griechenland ...
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verwahrt sich gegen die massive Kritik des griechischen Präsidenten Karolos Papoulias. Papoulias hatte Schäuble vorgeworfen, er verhöhne Griechenland. "Ich kenne keinen Herrn Schäuble, auf den dies zutreffen würde", sagte der CDU-Polit




