WAZ: Stellt die Weichen! Kommentar von Tobias Blasius
ID: 578727
Nahverkehr in NRW ein Jahr lang systematisch von einer
Expertenkommission durchleuchten. Das müsste keine schlechte
Nachricht sein, wäre man nicht all dieser konsensorientierten
Arbeitskreise und Kommissionen allmählich müde.
Regieren heißt entscheiden, und die Probleme des ÖPNV sind so
offenkundig, dass sie eigentlich nicht noch einmal neu sortiert und
benannt werden müssten, sondern einer beherzten Lösung harren.
Einwohnerschwund auf dem Land, steigende Beförderungszahlen in den
Ballungszentren, zunehmend ältere Fahrgäste mit anderen Bedürfnissen,
immer weniger Schülerfahrten, gewaltige finanzielle Lücken - all das
erfordert keinen "Masterplan" mit Wasserzeichen, sondern viele kleine
Weichenstellungen im politischen Alltag.
Im Dickicht aus benachbarten kommunalen Verkehrsgesellschaften und
diversen Zweckverbänden lässt sich ebenso Geld sparen wie bei den
Energiekosten. Immerhin: Man muss Rot-Grün zugute halten, dass eine
Expertenkommission stets auch Legitimation schafft für Veränderungen.
Hoffentlich fällt ihr mehr ein als Angebotsausdünnung oder der Ruf
nach frischem Geld vom Bund.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.02.2012 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 578727
Anzahl Zeichen: 1465
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Stellt die Weichen! Kommentar von Tobias Blasius"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: Ausgerechnet Schröder. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein ...
Alice Schwarzer kann mit NRW-Regierungen - normalerweise. Clement, Steinbrück und vor allem CDU-Landeschef Rüttgers waren ihr wohlgesonnen. Doch jüngst machte ihr die rot-grüne, frauendominierte Landesregierung einen Strich durch die Rechnung und stellte größtenteils die Zahlung ein, mit d
WAZ: Ausweis fällt durch. Kommentar von Dennis Betzholz ...
Der elektronische Personalausweis, der im Internet für mehr Sicherheit sorgen soll, fällt bei den Bürgern durch. Und das in erster Linie, weil kaum jemand weiß, wofür der "E-Pass" überhaupt gut ist. Das Ministerium klagt über gekürzte Mittel bei der Öffentlichkeitsarbeit. M
WAZ: Gaucks Privatsache. Kommentar von Walter Bau ...
Nach der Patchwork-Familie Wulff zieht nun ein Paar ohne Trauschein ins Schloss Bellevue - ein Problem? Für manche Konservative, etwa aus den Reihen der CSU, offenbar schon. Doch deren Kritik an den persönlichen Lebensverhältnissen des künftigen Bundespräsidenten ist kleinkariert und völlig
NRZ: Kommentar zu Gaucks "wilder Ehe" von DENISE LUDWIG ...
Der Bundespräsident soll ein Vorbild sein. Erst recht nach der Affäre Wulff. Doch kann Joachim Gauck das überhaupt? Einer, der in "wilder Ehe" lebt? Nicht so richtig, meinen einige konservative Politiker, und raten ihm, seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt das Ja-Wort zu geben, um




