Westfalenpost: Kommentar zu Steuern/Pendler/Finanzen/Geld ist immer gut/Probleme mit der Pendlerpaus

Westfalenpost: Kommentar zu Steuern/Pendler/Finanzen/Geld ist immer gut/Probleme mit der Pendlerpauschale/Von Harald Ries

ID: 579726
(ots) - Normalerweise sind Sie an dieser Stelle nicht nur
glasklare Analysen gewohnt, sondern auch pointierte Meinungen und
deutliche Positionen. Knallhart, aber mit Herz. Darauf haben Sie
einen Anspruch. Deshalb bittet der Kommentator heute ausdrücklich um
Verzeihung dafür, dass er sich bei der Frage, ob die Pendlerpauschale
erhöht werden sollte, nicht entscheiden kann. Da liegt daran, dass
auf der einen Seite die persönliche Betroffenheit steht: jeden Tag
160 Kilometer zur Arbeit und zurück. Das kostet nicht nur Nerven,
sondern ein Heidengeld, von dem die Steuerpauschale nur einen kleinen
Teil deckt. Und der wird immer kleiner, je höher die Ölkonzerne die
Preise treiben. Das tut schon weh, auch wenn man einen einigermaßen
sparsamen Diesel fährt. Da wäre es natürlich schön, wenn der
Finanzminister das deutlich geschrumpfte verfügbare Einkommen wieder
entschrumpfen würde. Aber weil es ja unser aller Steuergeld ist, das
damit verteilt würde, stellt sich die Frage nach dem
gesamtgesellschaftlichen Nutzen. Mehr Geld unters Volk? Das klingt zu
sehr nach FDP. Die Auto-Pendler vor dem Ruin bewahren, vor der
Aufgabe ihrer Arbeitsstelle, weil sie sich die Anreise nicht mehr
leisten können? Wer all die neuen Großlimousinen und Geländefahrzeuge
sieht, kann keinen Notstand erkennen. Sicher: Bei manchen ist es
knapp. Anderswo herrscht Überfluss. Das Geld ist nicht gerecht
verteilt. Aber dass eine verstärkte Förderung des Autofahrens
geeignet ist, das zu ändern, erscheint sehr fraglich. Wenn die
Politik etwas übrig hat, sollte sie es besser in umweltfreundliche
Verkehrslösungen stecken. Generell gesehen. Aber ganz persönlich
könnte ich sehr gut eine kräftige Steuererleichterung brauchen.



Pressekontakt:
Westfalenpost Hagen
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Kommentar zu Gesundheit/Arzt/Krankenhaus/Leihärzte sind nicht die schlechteren Mediziner/Bad Fredeburg offenbart Lücken im System/Von Lorenz Redicker Neue Presse Hannover: Nord-Süd-Dialog - System oder Einzeltäter?

Ein Kommentar von Heiko Randermann
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2012 - 19:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 579726
Anzahl Zeichen: 2000

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zu Steuern/Pendler/Finanzen/Geld ist immer gut/Probleme mit der Pendlerpauschale/Von Harald Ries"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Kommentar zu Gesundheit/Arzt/Krankenhaus/Leihärzte sind nicht die schlechteren Mediziner/Bad Fredeburg offenbart Lücken im System/Von Lorenz Redicker ...
Der Arztberuf zählt ohne Zweifel zu den besonders verantwortungsvollen Professionen. Deshalb muss, wer Arzt werden will, eine lange Ausbildung durchlaufen. Die Approbation setzt ein mindestens sechsjähriges Medizinstudium voraus; wer Facharzt werden oder sich niederlassen will, muss noch mehre

WAZ: Eine große Gaudi. Kommentar von Miguel Sanches ...
Kult waren an Edmund Stoiber seine Versprecher. Mit 70 Jahren lief er gestern zur Höchstform auf. Dass die CSU ihn am Aschermittwoch feiern würde, war klar. Am Ende war es mehr, eine Gaudi, als hätte der FC Bayern München soeben die "Champions League" gewonnen: "Oh, wie ist da

WAZ: Nicht der richtige Weg. Kommentar von Gerd Heidecke ...
Da es nicht gelingen will, der gefühlten Preistreiberei der Mineralölmultis wirkungsvoll beizukommen, drängt sich die Forderung nach einer höheren Pendlerpauschale geradezu auf. Tatsächlich sind die Kosten eines Automobils mit jedem Cent mehr für den Liter durch die Pauschale nur noch selt

WAZ: Beate Klarsfeld: Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten wäre eine Ehre für mich ...
Die als "Nazi-Jägerin" bekannt gewordene Beate Klarsfeld ist bereit, für die Linkspartei als Gegenkandidatin von Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl am 18. März anzutreten. "Es wäre eine Ehre für mich", sagte sie den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsa


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z