Neue OZ: Kommentar zu Syrien
ID: 581923
Mit einer Scheinabstimmung gewinnt Syriens Diktator Baschar
al-Assad nicht das längst verspielte Vertrauen zurück - schon gar
nicht in einer Zeit, in der sein Land im Bürgerkrieg versinkt.
Staatspropaganda ist so ziemlich das Letzte, was die Menschen in
Syrien brauchen. In dem Konflikt zwischen Aktivisten und Regierung
sind bereits 7600 Menschen gestorben - so viele, wie eine Kleinstadt
zählt. Gleichzeitig wird die Versorgungslage für die Verletzten in
den Hochburgen der Oppositionellen immer bedrohlicher.
Weder im Inland noch im Ausland hat der Präsident mit seinem
Reformvorhaben beeindruckt. Schon die einschnürenden Vorgaben für die
Verfassung belegen, dass es Assad nicht mal um einen
Millimeterschritt in Richtung Demokratie geht: Demnach darf nur ein
Muslim an die Spitze des Staates, allenfalls folgsame Blockparteien
könnten sich betätigen - und die Macht des Präsidenten und seiner
Familie würde kaum angetastet.
In dieser Situation will der Außenministerrat der Europäischen
Union die Sanktionen gegen Syrien verschärfen. Es ist gut, dass dies
unabhängig von der Abstimmung geschieht. Wenn schon der
Sicherheitsrat der UN am Widerstand Russlands und Chinas scheitert,
müssen wenigstens die Europäer die brutale syrische Führung weiter in
die Isolation treiben. Assad bleibt zwar derzeit an der Macht -
vorerst. Aber er ist nur noch ein Präsident auf Abruf.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.02.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 581923
Anzahl Zeichen: 1710
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Syrien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Das Erste, Montag, 27. Februar 2012, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.10 Uhr, Peter Altmaier, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer CDU/CSU-Fraktion, Thema: Euro-Rettungsschirm Pressekontakt: WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-220-7121 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Iran-Konflikt: ...
Steht Israel vor einem Krieg mit dem Iran? Die Lage erinnert an die Zeit vor dem US-Irakkrieg im Jahr 2003. Wie seinerzeit der Irak den Besitz von Massenvernichtungswaffen bestritt, so verneint heute Iran ein Atomwaffenprogramm, weist internationale Inspektoren aus und warnt vor einem Präventivs
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Russland/Wahlen von Ulrich Krökel ...
Das im Westen beschworene "Erwachen Russlands" entwickelt sich zu einer eher müden Angelegenheit. Eine Woche vor der Präsidentenwahl kamen am Samstag nur noch rund 10 000 Menschen zur Anti-Putin-Demonstration in St. Petersburg. Schwerer noch wiegen die Umfragewerte. Selbst das kremlkr
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Griechenland: ...
Immerhin scheint es fraglicher denn je, wie der Bundestag über die deutsche Beteiligung am zweiten Rettungspaket für Griechenland entscheiden wird. Stimmt er dagegen, ist die Marschroute blockiert, die zur Rettung Griechenlands, des Euro und letztlich des Zusammenhalts in der EU führen soll. I




