Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Urteil/Verfassungsgericht
ID: 584025
gleich im Chor, lässt das aufhorchen - so wie gestern. Die Spitzen
von Union, SPD, FDP und Grünen begrüßten einhellig die weitgehende
Absage aus Karlsruhe an das so genannte Neuner-Gremium. Dabei waren
sie es, die dieses Kleingremium zur Wahrnehmung Milliarden-schwerer
Entscheidungen in Sachen Euro-Rettungsschirm eingesetzt hatten. Zur
Freude der Regierung schwächten sie den Bundestag, indem sie das
Recht auf seine breite Beteiligung abtraten - um nun zu loben, dass
die Verfassungsrichter dieses Recht bestätigen. So etwas nennt man
peinlich. Mit dem Argument, die Regierung müsse schnell und
vertraulich handeln können, gerade in der Euro-Krise, wollte
insbesondere Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble das Parlament
möglichst weit außen vor halten. Eine Tendenz, zu der Regierende
gerne neigen. Erstaunlich nur, dass viele Abgeordnete bei diesem
Selbstdegradieren mitgemacht haben. Gerade der große Bereich der
Europapolitik braucht mehr Transparenz und Kontrolle.
Pressekontakt:
Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.02.2012 - 19:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 584025
Anzahl Zeichen: 1302
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Rostock
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 195 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Urteil/Verfassungsgericht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ostsee-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es hat gedauert, bis CSU-Größen gegenüber Christian Wulffs neuem Islam-Realismus in Deutschland Front machten. Doch nun überholt der CSU-Chef, der eigentlich nicht als Scharfmacher bekannt ist, selbst den grandiosen Abstammungs-Theoretiker Thilo Sarrazin. Eine Begrenzung der Zuwanderung für
Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Energiestreit mit Polen ...
Oberhalb der Tischkante wird gelächelt, unterhalb tritt man sich vors Schienbein. Zwischen Polen und Deutschland tobt gegenwärtig ein Streit um die jeweils nationale Gasversorgung, den die Diplomaten nur mit Mühe unter der Decke halten können. Während Warschau den Deutschen wohl noch immer
Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu "Brüderle fordert höhere Löhne" ...
Über die Motive des Ministers darf gerätselt werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um flächendeckende Mindestlöhne. Schlimmer noch:
Weitere Mitteilungen von Ostsee-Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: zur Solarbranche und Q-Cells ...
In den kommenden Wochen wird es weitere Gläubigerversammlungen geben. Investoren sollen ihre Schuldscheine in Aktien umwandeln, die kaum noch etwas wert sind. Vor allem die Angst vor Totalverlust bewegt die Anleger, weiter auf Q-Cells zu setzen. Mit dem Kapitalschnitt erwirbt Q-Cells eine
Mitteldeutsche Zeitung: zu Tarifstreit am Frankfurter Flughafen ...
Für die erneute Zuspitzung ist in erster Linie der Flughafen selber verantwortlich. Seine Verhandlungsstrategie Ende letzter Woche war nicht auf Kompromiss angelegt. Dies ist zu tadeln; noch viel mehr gilt dies freilich für die überzogenen Gehaltsforderungen. Einkommenssteigerungen von fünf
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kinder erhalten Beschwerderecht bei UN Mühsamer Weg SANDRA SPIEKER ...
Dass Kinder sich in Zukunft direkt bei den Vereinten Nationen beschweren können, ist zunächst ein längst überfälliger Schritt, um ihre Rechte weltweit zu stärken. Denn die UN-Kinderrechtskonvention von 1989 ist bisher die einzige der neun UN-Menschenrechtskonventionen, deren Rechte nicht i
Berliner Zeitung: Kommentar zur Elternzeit ...
Für 62 Prozent der Frauen, die in Deutschland ein Kind bekommen, folgen der Geburt drei Jahre Berufsausfall. Viele wollen arbeiten, aber Betreuungsplätze fehlen oder der Partner hat keine Lust auf Karrierepause. 80 Prozent der Mütter kehren nur als Teilzeitkraft in den Beruf zurück. Was fÃ




