NRZ: Ende eines Irrwegs - Kommentar von Björn Lohmann
ID: 588592
Forschungslandschaft ein großer Erfolg. Nicht zuletzt zeigt sie, was
es bewirken kann, wenn der Bund den Hochschulen Milliardensummen
bereitstellt. Das darf er aber nur projektbezogen - und Projekte
enden. Eine herausragende Hochschule dauerhaft zu fördern, vermag der
Bund bislang nicht. Das ist Ländersache, und das wiederum bedeutet
vielerorts Ebbe in den Hochschulkassen. Was passiert, wenn alle
Beteiligten über ihren Schatten springen, hat das Karlsruhe Institut
für Technologie gezeigt. Der Zusammenschluss aus einem staatlich
finanzierten Helmholtz-Institut mit einer von Baden-Württemberg
getragenen Universität gilt als Erfolg für Forschung und Lehre
gleichermaßen. Aber diejenigen, die sich um finanzielle Fragen
kümmern müssen, haben angesichts der rechtlichen Ausnahmesituation
längst graue Haare. Hinter vorgehaltener Hand war stets zu vernehmen:
So einen Zusammenschluss will sich niemand ein zweites Mal zumuten.
Mit der geplanten Grundgesetzänderung zur Forschungsfinanzierung
könnte sich das ändern. Den fast sechsjährigen Irrweg des
Kooperationsverbots zu beenden, ist daher gut. Besser wäre es, das
gesamte Bildungssystem für Bundesmittel zu öffnen. Denn Exzellenz
nimmt ihren Anfang im Kindergarten.
Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion
Telefon: 0201/8042616
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2012 - 19:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 588592
Anzahl Zeichen: 1555
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NRZ: Ende eines Irrwegs - Kommentar von Björn Lohmann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Ermittlungsverfahren gegen Polizisten wegen mutmaßlich unzulässiger Gewaltausübung in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Das geht aus einer Antwort des NRW-Justizministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung (NRZ, Freitagsausgabe und o
Seine Mission heißt: Ausgleich / NRZ-Kommentar von Jan Jessen zur Wahl des New Yorker Bürgermeisters ...
Ein erst 34-jähriger in Uganda geborener Sohn indischer Eltern wird in den kommenden Jahren als Bürgermeister die Geschicke der Metropole New York leiten. Zohran Mamdani, Muslim und erst seit sieben Jahren US-Bürger, hat eine Aufsteigergeschichte geschrieben, wie sie wohl nur in den USA möglich
NRZ: Zahl der freiwilligen Ausreisen von Asylbewerbern aus NRW ist deutlich gestiegen ...
Die Zahl der freiwilligen Rückkehrer aus Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr deutlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) hervor. Zwischen Januar und Oktober 2025 haben 2.122 Asylbewerberinnen und Asylbewerber das Land fr
Weitere Mitteilungen von Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
WAZ: Zeit zum Handeln - Kommentar von Jürgen Polzin ...
Das halbe Ruhrgebiet trinkt aus einem Fluss, in dem nicht nur ein Chemiecocktail schwimmt, sondern wahrscheinlich auch Viren, Darmkeime und andere Krankheitserreger. Einen Masterplan für das Trinkwasser empfiehlt daher eine Kommission von Experten der Landesregierung. Dafür ist es tatsächlich
NRZ: Solidaritätsadressen an Israel - Kommentar von Dirk Hautkapp ...
Im Psycho-Krieg um die Atom-Ambitionen des Iran hat die Etappe im Weißen Haus den Frontverlauf nicht grundlegend geändert. Ob es in Kürze zu einem Angriff auf die unterirdischen Atom-Anlagen des Mullah-Regimes kommt, dem im Nahen Osten ein Flächenbrand folgen kann, bleibt nach dem Treffen vo
Rheinische Post: Lupenreiner Wahlfälscher ...
Das deutsche Dilemma mit Russlands Wahlsieger Wladimir Putin ist leicht zu beschreiben, aber nur schwer aufzulösen: Demokratie gegen Stabilität. Wo unsere Nachkriegsordnung sich als erste der deutschen Geschichte als stabil erwiesen hat, weil sie entgegen allen Unkenrufen zutiefst demokratisch
Rheinische Post: Verdis früher Kampf ...
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hatten noch nicht einmal begonnen, da ließ Frank Bsirske schon wissen, dass Verdi kampfbereit sei. Der Form halber setzte sich der Vorsitzende der zweitgrößten deutschen Gewerkschaft zwar noch für vier Stunden mit den Arbeitgebern an den Verhand




