LVZ: Kraft: SPD will jetzt schon Angela Merkel auch direkt angreifen, "aber nicht ausschließlich"
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dahin doch angreifen. Das versicherte Hannelore Kraft,
stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und nordrhein-westfälische
Ministerpräsidentin. Die SPD habe keinesfalls vereinbart, Angela
Merkel, die unumstößlich scheinende CDU-Kanzlerin, nicht anzugreifen.
Das versichert Hannelore Kraft, SPD-Vize, NRW-Ministerpräsidentin und
weibliche SPD-Hoffnung im Interview mit der "Leipziger Volkszeitung"
(Mittwoch-Ausgabe). Entgegen anderslautender Berichterstattung habe
die SPD keineswegs vereinbart, Merkel nicht anzugreifen. "Wir wollen
jetzt den Bürgern erst einmal unsere guten Inhalte näher bringen und
nicht ausschließlich über Frau Merkel und über das reden, was sie
falsch macht." Die CDU profitiere zurzeit vom Niedergang der FDP.
"Die SPD kommt dagegen wegen eigener Leistungen langsam aber stetig
voran. Abgerechnet wird am Ende, und nach einem harten Wahlkampf",
betonte Hannelore Kraft. Es komme darauf an, die eigenen Positionen
in den Vordergrund zu stellen. "Wir kämpfen für eine starke SPD. Am
Ende muss man sehen, mit wem es zusammengeht. Aber Ziel ist
Rot-Grün."
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Datum: 07.03.2012 - 07:00 Uhr
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