RNZ: Zu klein - Kommentar zu den US-Vorwahlen
ID: 590857
"Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", mag sich Mitt Romney
derzeit denken. Der Favorit auf die Präsidentschaftskandidatur der
Republikaner sammelt im Vorwahlkampf zwar Delegiertenstimmen - von
denen er inzwischen mehr als doppelt so viele hat wie sein ärgster
Konkurrent Rick Santorum. Doch die knappen Arbeitssiege sind zu
wenig, um das Rennen vorzeitig zu entscheiden. Hinzu kommt, dass
nicht Romney sondern Santorum die Themen dieses Wahlkampfes setzt.
Der erzkonservative Katholik hat statt der kränkelnden Wirtschaft
Moral, Religion und Sozialpolitik in den Mittelpunkt gerückt. Mit
seiner Forderung nach einem totalen Abtreibungsverbot, mehr
Heimunterricht und seinen Tiraden gegen Universitäten als Horte der
Liberalität erfreut er die Basis der Republikaner - vor allem im
"Bibel-Gürtel" und anderen ländlichen Regionen. Außerhalb des eigenen
Lagers dürfte er aber kaum Wähler überzeugen können. Daher stimmen
viele Republikaner aus strategischen Überlegungen für Romney, ohne
von diesem wirklich überzeugt zu sein. Das Wappentier der
Republikaner ist ein Elefant. Um Obama im Herbst zu schlagen,
bräuchte die Partei einen Kandidaten von ähnlicher Größe - und kein
Eichhörnchen.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.03.2012 - 21:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 590857
Anzahl Zeichen: 1497
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 219 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Zu klein - Kommentar zu den US-Vorwahlen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nicht perfekt, aber ein Anfang: So könnte man den Mittelabfluss beim 500-Milliarden-Sondervermögen zusammenfassen. Die Annahme, sämtliche 37,2 Milliarden Euro, die für 2025 zur Vergabe angedacht waren, könnten sofort in Infrastrukturprojekte laufen, war naiv. Zu komplex sind Anträge, Bewilligu
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur FDP ...
"Denn Kubicki und sein Generalsekretär Martin Hagen haben zuletzt keinen Zweifel daran gelassen, wohin sie die FDP führen wollen: deutlich weiter nach rechts. (...) Dass diese Strategie zum Erfolg führt, ist mehr als fraglich. Vermutlich sorgt sie eher für eine Spaltung der Partei - denn es
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Investitionspflicht für Medienanbietern ...
Deutschland ist für Netflix, Disney und Co. ein lukrativer Markt. Dass solche Streamingriesen nun auch einen Teil ihres Umsatzes hier investieren sollen, ist nur folgerichtig. Zu attraktiv sind aggressive Steueranreize und Produktionsrabatte in Ländern wie Ungarn. Die vom Bundeskabinett beschlosse
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Badische Neueste Nachrichten: Solvente Kassen ...
Auch positive Nachrichten können für einigen Verdruss sorgen: Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein ansehnliches Finanzpolster angesammelt. Vorbei sind die Zeiten, als die Vorstände rote Zahlen melden mussten. Jetzt geht es darum, was mit den Überschüssen passieren soll. Groß sind die B
Schwäbische Zeitung: Die Diskussion wird der Politik nicht gerecht - Kommentar ...
Solange die mit Pomp Verabschiedeten nicht wirklich Anerkennung verdienen, wirken Glockenspiel, Fackelträger und Uniformen der Bundeswehr fehl am Platze. In der jüngsten Vergangenheit konnte auch von einer tieferen Sinnhaftigkeit des Großen Zapfenstreiches nicht mehr die Rede sein. Nur ein Bei
Schwäbische Zeitung: Ohne Rituale geht es nicht - Leitartikel ...
Wer 6,5 Prozent durch zwei teilt, der landet bei 3,25 Prozent. Die erste Zahl markiert die Forderung der Dienstleistungsgesellschaft Verdi in der aktuellen Tarifauseinandersetzung, die zweite Zahl wird - mit geringer Abweichung nach unten oder oben - irgendwann als Ergebnis dastehen. Das weiß d
Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Krankenkassenbeiträge: ...
Probleme im Gesundheitssystem gehören in Deutschland seit vielen Jahren zum politischen Alltag. Doch dieses »Problem« ist nun doch neu: Bei der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich fast 20 Milliarden Euro angesammelt. Klar, dass so viel Geld nicht unbemerkt bleibt. Die Frage, wohin mit




