Rheinische Post: FDP fordert Abschaffung der Praxisgebühr
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Milliardenüberschüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung
offenbar auf eine Abschaffung der Praxisgebühr drängen. FDP-Chef
Philipp Rösler und Generalsekretär Patrick Döring haben sich in der
Sitzung des Präsidiums am Montag offen für den Vorschlag gezeigt,
berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmerkreise.
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) habe auf Vorbehalte in der
Union verwiesen, aber das Ansinnen nicht grundsätzlich abgelehnt. Die
Fachpolitiker der FDP-Bundestagsfraktion wollen das Thema
vorantreiben. "Wir schlagen vor, dass man diese Gelegenheit nutzt, um
die Praxisgebühr abzuschaffen oder zumindest auszusetzen", sagte der
FDP-Gesundheitspolitiker Heinz Lanfermann der Zeitung. Die FDP sollte
den Wegfall der Praxisgebühr beim nächsten Koalitionsausschuss mit
der Union beraten. Ähnlich äußerte sich der FDP-Bundestagsabgeordnete
Jens Ackermann. "Die Praxisgebühr ist bürokratisch und sie hat keine
Lenkungswirkung. Deshalb sollten wir eine Abschaffung prüfen", sagte
Ackermann.
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Datum: 08.03.2012 - 00:00 Uhr
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