Neues Deutschland: Kein Schutz für Nazis
ID: 591768
Deutschland. Am vergangenen Samstag war es wieder einmal zu
Polizeiübergriffen auf zahlreiche Menschen gekommen, die in Münster
gegen eine Nazidemonstration auf die Straße gegangen waren. Beleg für
die Polizeiwillkür war auch die vorübergehende Festnahme und
Durchsuchung der LINKE-Abgeordneten Ingrid Remmers. Rückendeckung hat
die Polizei für ihr Vorgehen nun von Seiten der Union erhalten. Deren
Vertreter sind zwar eher selten bei Protesten gegen Nazis
anzutreffen. Trotzdem meinen sie, genügend Informationen zu haben, um
ein schnelles Urteil über diejenigen fällen zu können, die dem
braunen Mob mutig entgegentreten. »Wer meint, gewalttätig
demonstrieren zu müssen, genießt die Versammlungsfreiheit nicht«,
sagte etwa CSU-Mann Stephan Mayer. Das bedeutet im Klartext nichts
anderes als: Genehmigte Aufmärsche von Neonazis müssen vor
potenziellen Störern geschützt werden. Konservative versuchen dies
häufig damit zu begründen, dass Demokraten auch andere Meinungen
aushalten müssten. Dieses Argument ist aber leicht zu entkräften.
Denn bei ihren Aufmärschen stacheln die Neonazis ihre Anhänger oft
zur Gewalt gegen Minderheiten an. Und wenn man die Rechten gewähren
lässt, müssen immer mehr Menschen um ihre körperliche Unversehrtheit
fürchten. Das müsste spätestens seit Bekanntwerden der NSU-Mordserie
auch den Unions-Politikern klar sein.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.03.2012 - 18:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 591768
Anzahl Zeichen: 1669
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 214 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: Kein Schutz für Nazis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
Rheinische Post: Razzia bei Mazda-Zentrale in Leverkusen ...
Die Steuerfahndung Köln hat am Montagvormittag die Europa-Zentrale des Autobauers Mazda in Leverkusen durchsucht. Das bestätigte ein Sprecher der Kölner Staatsanwaltschaft heute (Dienstag) der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Ein Mazda-Sprecher bestÃ
LVZ: Rösler bekräftigt klare Absage der FDP an eine Frauen-Quote: "Seltsame Debatte" / Wirtschaft zur Leistung bei Selbstverpflichtung aufgefordert ...
Der FDP-Vorsitzende und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Wirtschaft aufgefordert, bei ihrer abgegebenen Selbstverpflichtung zur Frauen-Förderung "rasch und nachweisbar Erfolge zu erzielen". Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe) stellte der
Andreae (Grüne): "Der Solarindustrie nicht ins Knie treten" / Bareiß (CDU): "Energiewende kein Sprint, sondern Marathonlauf" ...
Bonn/Berlin, 8. März 2012 - Kerstin Andreae (B'90/Grüne) hat im PHOENIX-Interview den weiteren Ausbau der Solarstromerzeugung gefordert: "Wir müssen die Solarindustrie am Laufen halten. Das ist klima- und wirtschaftspolitisch sinnvoll. Die Bundesregierung soll aufhören, der Solarin
Münchner Luft macht krank - Deutsche Umwelthilfe verklagt bayerische Landesregierung ...
DUH fordert das bayerische Umweltministerium zur Anpassung des Luftreinhalteplans in München auf - Bisherige Bemühungen greifen immer noch zu kurz - Besonders bei Stickstoffdioxiden nach wie vor drastische Überschreitungen der Grenzwerte Weil die geltenden Grenzwerte gesundheitsschädlich




