Gleichbehandlungsgrundsatz gröblichst ignoriert
ID: 595803
Gleichbehandlungsgrundsatz gröblichst ignoriert
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat heute entschieden, dass die bisherige Finanzierung der Jugendverbände von CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen rechtswidrig ist. Vor diesem Hintergrund könne auch die klagende Jugendorganisation der LINKEN nicht an dieser rechtswidrigen Finanzierung beteiligt werden. Dazu erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag:
"Die anderen Parteien haben mit ihrer Akzeptanz der ungerechten Verteilung der Fördermittel und des Ausschlusses des Jugendverbandes solid dessen Gang vor Gericht provoziert. Nun müssen sie mit den Folgen ihrer Ignoranz leben.
Der Bundestag sollte fraktionsübergreifend zeitnah eine Neuregelung des Parteiengesetzes anstreben, mit der eine Förderung der politischen Bildungsarbeit durch die Jugendverbände gesetzlich geregelt und gewährleistet wird. Die Finanzierung von politischen Jugendorganisationen ist richtig, das heutige Urteil zeigt aber, dass hier deutlicher Korrekturbedarf besteht und der Gleichbehandlungsgrundsatz beachtet werden muss, wie das Oberverwaltungsgericht explizit ausgeführt hat."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.03.2012 - 18:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 595803
Anzahl Zeichen: 1661
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 436 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gleichbehandlungsgrundsatz gröblichst ignoriert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Gerechtigkeit für kongolesische Kindersoldaten ...
Anlässlich der Urteilsverkündung des Internationalen Strafgerichtshofs im Fall des kongolesischen Milizenchefs Thomas Lubanga erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Christoph Strässer: Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das erste Urteil des Internationale
Ehegattensplitting: Bundesministerin Schröder verschließt Augen vor der Realität ...
Anlässlich der Vorstellung des 8. Familienberichts der Bundesregierung durch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und damit einhergehende Äußerungen zum Ehegattensplitting erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme: Bunde
Neue Westfälische (Bielefeld): Emnid-Chef Schöppner: Sieg von Rot-Grün bei Neuwahlen in NRW nicht sicher ...
Der Geschäftsführer des Bielefelder Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid, Klaus Peter Schöppner, bezweifelt, dass ein Sieg von Rot-Grün bei Neuwahlen in NRW schon ausgemachte Sache ist. "Entsprechende Umfragen sind schon ein paar Wochen alt", so Schöppner gegenüber der in Bielef
Neue Westfälische (Bielefeld): FDP-Kreise: NRW-Landeschef Daniel Bahr wird Spitzenkandidat ...
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr soll die NRW-FDP in die Landtagswahlen führen, heißt es in Kreisen der Bundes-FDP in Berlin. Das berichtet die in Bielefeld erscheinende Neue Westfälische (Donnerstagsausgabe). Bahr ist Landeschef der Liberalen in NRW. Der NRW-Wahlkampf werde von der Bun




