Neue OZ: Kommentar zu Schuldenstopp Niedersachsen
ID: 596906
Der Wahlkampf lässt grüßen! Der Versuch, sich zwischen Regierung
und Opposition auf Regeln für eine Schuldenbremse in der
Landesverfassung zu verständigen, ist gescheitert. Das dürfte zu
einem gerüttelt Maß der näher rückenden Landtagswahl zu verdanken
sein.
CDU und FDP waren bestrebt, die Konsolidierung des Haushalts zum
Markenzeichen zu machen und die Aufnahme neuer Kredite bereits ab
2017 - drei Jahre vor der vom Bund gesetzten Frist - per
Verfassungsänderung zu verbieten. Zweifellos ein hehres Ziel. Dessen
Realisierbarkeit ist jedoch angesichts des strukturellen Defizits im
Landesetat eine Mega-Herausforderung. Benötigt wurde dazu das
Mitwirken der Opposition. Doch die scheute davor zurück, sich von CDU
und FDP knebeln zu lassen. Zum einen sah sie wohl die Gefahr, als
Konsequenz aus einer vorgezogenen Schuldenbremse mit für empfindliche
Sparbeschlüsse haften zu müssen. Zum anderen wollte sie für den Fall
einer Regierungsübernahme 2013 die Chance wahren, bis 2020 noch den
Spielraum für bis zu vier Milliarden Euro zusätzlicher Schulden zur
politischen Gestaltung auszuschöpfen.
Im Wahlkampf werden sich Regierung und Opposition nun sicher mit
Schuldzuweisungen überhäufen. Für das Land und seine Bürger indes ist
es schädlich, dass ein gemeinsamer und schnellstmöglicher
Schuldenstopp ausgebremst wurde.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.03.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 596906
Anzahl Zeichen: 1654
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Schuldenstopp Niedersachsen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Angesichts der diesjährigen Wetterextreme und drohender Ertragsausfälle bei Sommergetreide, Gemüse und Kartoffeln hat die Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Tina Andres, an die Verbraucher appelliert, den regionalen Bio-Betrieben treu zu bleiben. "
Lauterbach prognostiziert höhere Abschläge für frühere Rente / SPD-Politiker warnt vor fünf Prozent Abzug pro Jahr für Frührentner und verteidigt "Rente mit 63" ...
Osnabrück. In der aktuellen Debatte um das neue Rentenpaket hat der SPD-Politiker Karl Lauterbach einen drastischen Anstieg der finanziellen Einbußen für künftige Frührentner prognostiziert. "Für jedes Jahr, das man früher in Rente geht, werden im Moment 3,6 Prozent Abschläge fällig. I
Lauterbach bevorzugt Rente nach festen Beitragsjahren / SPD-Politiker unterstützt Modell des Ökonomen Südekum und kritisiert Benachteiligung von Ärmeren ...
Osnabrück. In der aktuellen Debatte um die Reform der Altersvorsorge hat sich der SPD-Politiker Karl Lauterbach für eine grundlegende Systemänderung hin zu einer Auszahlung nach festen Beitragsjahren ausgesprochen. "Die Rente nach einer gewissen Anzahl von Beitragsjahren auszuzahlen, wie es
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu NPD-Verbot ...
Es reicht Endlich Bewegung: Auch die Unions-Innenminister sind jetzt bereit, auf V-Mann-Informationen aus der NPD-Führungsebene zu verzichten. Damit rückt ein neuer Verbotsantrag gegen die rechtsextreme Partei ein großes Stück näher. Es besteht die Chance eines parteiübergreifenden Sign
BERLINER MORGENPOST: Es zahlen wieder einmal nur die Fahrgäste - Leitartikel von Gilbert Schomaker ...
Gründe gibt es immer: Dieses Mal sind es die drastisch gestiegenen Kosten für Energie. Das müsse nun auf den Fahrpreis für Busse, Straßen-, U- und S-Bahnen umgelegt werden. So die Argumentation des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg. Um durchschnittlich 2,8 Prozent steigen nun die Ticketp
Chancen der Energiewende für Deutschland und Nordrhein-Westfalen / Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zu Gast im Trianel Kohlekraftwerk Lünen ...
"Mit seiner Rede im Trianel Kohlekraftwerk Lünen setzt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen ein wichtiges Zeichen für den Industrie- und Energiestandort Nordrhein-Westfalen", begrüßt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, den Besuch des Bundesumweltm
Mittelbayerische Zeitung: Machtfantasien Kommentar zu Nordrhein-Westfalen ...
Der Bruch der rot-grünen Minderheitsregierung in NRW beflügelt die Machtfantasien von Norbert Röttgen: Es scheint, als wittere er die Chance, Ministerpräsident zu werden - einer schwarz-grünen Landesregierung etwa. Dann hätte er die Rechnung aber ohne die Grünen gemacht. Denn die zeigen k




