Unverantwortliches Spiel mit der Zukunft der Schlecker-Beschäftigten
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Unverantwortliches Spiel mit der Zukunft der Schlecker-Beschäftigten
"Die Regierungen von Bund und Ländern spielen auf unverantwortliche Weise mit der Zukunft und den Nerven der Schlecker-Beschäftigten. Durch das nicht enden wollende Gezerre um eine Transfergesellschaft für die insolvente Drogeriekette steht den Betroffenen eine harte Bewährungsprobe bevor, während die Familie Schlecker finanziell gut gepolsterten aus der Pleite geht", erklärt Sabine Zimmermann, nachdem Bund und Länder die Verhandlungen über eine Transfergesellschaft für die Schlecker-Beschäftigten ein weiteres Mal ergebnislos vertagt haben. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Die Zeit rennt davon. Es wäre angebracht, die Insolvenzgeldzahlungen zu verlängern und so Zeit zu gewinnen, damit ein alternatives und nachhaltiges Konzept für die Zukunft des Unternehmens entwickelt werden kann. Anders als beim vorliegenden Insolvenzplan von McKinsey sollte dabei geprüft werden, ob nicht doch mehr Filialen betrieben werden könnten als bislang vorgesehen. Dann könnten Beschäftigte aus der Transfergesellschaft zu Schlecker zurückkehren. Auch eine staatliche Förderung ist denkbar, wenn gleichzeitig den Beschäftigten mehr Einfluss zugestanden wird."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 22.03.2012 - 17:15 Uhr
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