SPD fordert Klarstellung der Umsatzbesteuerung freier Regisseure
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SPD fordert Klarstellung der Umsatzbesteuerung freier Regisseure
Die Bundesregierung muss endlich Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesfinanzhofes vom 4. Mai 2011 ziehen. Im damaligen Streitfall des Theaterregisseurs Frank-Patrick Steckel entschied das Gericht, dass das Honorar, das der selbststaendig taetige Regisseur fuer eine Operninszenierung erhielt, dem allgemeinen Umsatzsteuersatz zu unterwerfen ist.
Im September 2011 wollten sich die Bundestagsfraktionen des Ausschusses fuer Kultur und Medien gemeinsam beim Bundesfinanzminister Schaeuble dafuer einsetzen, dass die Finanzverwaltung dieses Urteil nicht ueber den Einzelfall hinaus anwendet. Die damalige Initiative scheiterte an der kulturfeindlichen Haltung der FDP.
Die Frage des Umgangs mit dem Urteil des Bundesfinanzhofes ist noch immer offen. Nach fast einem Jahr brauchen die Regisseure und Buehnen endlich Klarheit. Bleibt die Bundesregierung weiterhin untaetig, fuehrt die Umsatzbesteuerung der Honorare zum Regelsatz zu deutlichen Kostensteigerungen fuer die Theater und Opernhaeuser. Alternativ drohen den freischaffenden Regisseuren, die ohnehin haeufig unter prekaeren Arbeitsbedingungen leiden, erhebliche Einkommenseinbussen oder sogar Auftragsverluste.
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Datum: 02.04.2012 - 15:00 Uhr
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