Neue Ausstellung und Anbau im Michael-Otto-Institut im NABU eröffnet
ID: 611040
Eider-Treene-Sorge und das europäische Schutzgebietsnetz "Natura
2000" stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung, die ab dem 5.
April im neuen Anbau des Michael-Otto-Instituts im NABU in
Bergenhusen zu sehen ist. Neben vielen Informationen gibt es Hör- und
Fühlstationen, kleine Filme, Spiele für große und kleine Besucher und
als besondere Attraktion den Sonnentausessel mit dem Märchen von der
Moorhexe.
Die Vergrößerung und Neugestaltung der Ausstellung wurde möglich,
weil ein neuer, knapp 100 Quadratmeter großer multifunktionaler Raum
in einem Anbau des Instituts geschaffen wurde. Nach einer etwa
einjährigen Planungs- und Bauphase konnte er pünktlich zum Brutbeginn
der Störche in Bergenhusen fertiggestellt und am heutigen Mittwoch im
Beisein von Schleswig-Holsteins Umweltministerin Juliane Rumpf, dem
Vorsitzenden des Kuratoriums der Michael-Otto-Stiftung, Michael Otto
und NABU-Präsident Olaf Tschimpke eröffnet werden.
"Mit dem Anbau erweitern sich die räumlichen und inhaltlichen
Kapazitäten und damit auch die Möglichkeiten, Naturschutz, Forschung
und Umweltbildung im Michael-Otto-Institut im NABU weiter zu
stärken", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Er bedankte sich in
seiner Rede für die Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein und
betonte die neuen Perspektiven, die sich damit für das
Michael-Otto-Institut ergeben. So seien neben der Ausstellungsfläche
auch neue Büros und Gastwissenschaftlerräume sowie ein Schullabor
entstanden, in dem Kurse für Schulklassen angeboten werden. Ferner
könne der neue Ausstellungsraum auch als Tagungsraum genutzt werden.
Dr. Michael Otto gratulierte dem NABU zu seiner Arbeit und hob die
wichtige Rolle des Instituts im Bereich der Forschung hervor. So
seien in Bergenhusen für den Naturschutz maßgebliche Untersuchungen
zu aktuellen Themen wie Vogelschutz und Windkraft, zu Vogelbeständen
im Wattenmeer sowie zum Grünlandschutz entstanden. Die Michael Otto
Stiftung unterstützt das Institut seit seiner Gründung.
Möglich wurde der Anbau durch die Unterstützung aus Mitteln des
Zukunftsprogramms Wirtschaft der Europäischen Union, des Bundes und
des Landes Schleswig-Holstein und einer Förderung des Ministeriums
für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes
Schleswig-Holstein. Ausstellungsgestaltung, Seminarraum und
Schullabor unterstützte BINGO! Die Umweltlotterie und nicht zuletzt
investierte der NABU durch einen Eigenanteil in die Zukunft seines
Instituts.
Bei den Baumaßnahmen wurde gleichzeitig die Chance genutzt, eine
Photovoltaikanlage mit Unterstützung der Brandenburger Firma B5Solar
(Mitglied der NABU-Unternehmerinitiative) auf dem Dach zu
installieren, um nachhaltig Strom zu produzieren. Der NABU bedankt
sich bei den Firmen AURO und Alembik für das Sponsoring der Farben.
Weitere Infos im Internet zu finden unter www.bergenhusen.nabu.de
Pressekontakt:
Kai-Michael Thomsen, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tel. 04885-570
oder 0162-9098072
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.04.2012 - 11:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 611040
Anzahl Zeichen: 3390
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bergenhusen
Kategorie:
Umwelttechnologien
Diese Pressemitteilung wurde bisher 338 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Ausstellung und Anbau im Michael-Otto-Institut im NABU eröffnet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
NABU (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin (voices) Pauline Schur, Teamleiterin Klima & Verkehr (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: Tempo 30: kleines Schild, große Debatte – wie viel Verkehrswende steckt wirklich drin?. Pressekontakt: Julian Bethke Pressesprecher +4915259189658 Julian.Bethke@nabu.de Copyright: NABU
Tag des Grundgesetzes (23.5.): Naturschutz und Demokratie gehören zusammen / Ehrenamt zeigt, wie lebendig unsere Demokratie ist ...
Zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai betont der NABU (Naturschutzbund Deutschland) die Bedeutung demokratischer Beteiligung und eines starken Rechtsstaats. "Demokratie lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Gesellschaft aktiv mitgestalten. Genau das passiert jeden Tag im N
Wo sind unsere Igel und Maulwürfe? / Vom 20. bis 30. September nach den heimlichen Gartenbewohner schauen und sie melden ...
Maulwürfe und Igel leben in vielen Gärten. Trotzdem bekommt man sie selten zu Gesicht. Vom 20. bis 30. September sind alle dazu aufgerufen, genauer hinzuschauen und die heimlichen Garten- und Parkbewohner zu melden. "Wer mitmacht, leistet einen Beitrag zum Artenschutz", sagt Milena Still
Weitere Mitteilungen von NABU
Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft: Vier Strategien für das Green Management ...
Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Treiber des Strukturwandels auch in der Immobilienwirtschaft. Sie ist Ursache für die Pflicht zu Energieausweisen. Auch die von der Europäischen Union angestrebten Regulierungen zum Wasserverbrauch beruhen auf ihr. Der Gesetzgeber arbeitet an vielen weiteren
Durch den Austausch alter Kaminöfen aktiv die Umwelt schützen ...
Neue Kaminöfen überzeugen mit niedrigen Emissionen und einem hohen Wirkungsgrad - ältere Geräte verursachen das Siebenfache an Schadstoffen Ein moderner Kaminofen, der eine veraltete Feuerstätte aus dem Jahr 1975 ersetzt, hilft Feinstaub und andere Schadstoffe um bis zu 85 Prozent zu re
25 Jahre Anwalt für Europas Natur / EuroNatur zieht Zwischenbilanz ...
Nahezu im Jahresrhythmus veröffentlicht die EU-Kommission Berichte, die alle denselben Grundtenor haben: Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden wir unser Ziel nicht erreichen, den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen. Aber es gibt auch Beispiele, die Mut machen. Nach 25 Jahren en
Weltweites Zeichen für den Klimaschutz: WWF Earth Hour mit Rekordbeteiligung ...
132 deutsche Städte beteiligten sich an der Klimaschutzaktion des WWF. Mit einer deutschen Rekordbeteiligung von 132 Städten fand gestern am 31. März die sechste WWF-"Earth Hour" statt. Dabei wurde weltweit um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde das Licht von bekannten Bauwerken




