NEUMANN: Zentrum für Jüdische Studien in Potsdam und Berlin ist Zeichen einer langen Tradition
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NEUMANN: Zentrum für Jüdische Studien in Potsdam und Berlin ist Zeichen einer langen Tradition
BERLIN. Zu der heute vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt gegebenen Förderung des Bundes für den Aufbau eines Zentrums für Jüdische Studien in Potsdam und Berlin, erklärt der hochschulpolitische Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion Martin NEUMANN:
Der Aufbau eines Zentrums für Jüdische Studien im Raum Berlin/Brandenburg ist sichtbares Zeichen einer langen Tradition. Dass der Bund dieses Vorhaben mit 6,9 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren unterstützt, ist äußerst begrüßenswert. Dank der Bundesmittel können künftig sechs Einrichtungen aus Berlin und Potsdam ihre wissenschaftliche Arbeit in Studium und Lehre bündeln und vernetzen. Dies stärkt auch die internationale Leistungsfähigkeit der beteiligten Wissenschafts-einrichtungen und erhöht deren Attraktivität für renommierte Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt.
Damit unterstützt die christlich-liberale Bundesregierung einmal mehr die Länder in ihrer Aufgabe, die Attraktivität der Hochschulen weiter zu erhöhen und durch Vernetzung und Kooperation auch über Ländergrenzen hinaus mögliche Synergieeffekte zu nutzen. Zudem folgt die Bundesregierung auf diesem Wege abermals der Empfehlung des Wissenschaftsrates, die Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften der deutschen Hochschulen weiterzuentwickeln.
Nun liegt es an der Brandenburgischen Landesregierung, den Aufbau einer jüdisch-theologischen Fakultät an der Universität Potsdam voranzutreiben und dauerhaft deren Finanzierung zu sichern. Die christlich-liberale Koalition beweist auf Bundesebene tagtäglich ihren Willen, Bildung und Forschung zu einem Kernanliegen ihrer Politik zu machen. Ob die rot-rote Landesregierung in Potsdam es diesem Anspruch folgend mit ihrer Hochschulpolitik endlich gleichmachen wird, bleibt hingegen abzuwarten.
Beatrix Brodkorb
Pressesprecherin und Leiterin der Pressestelle
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Datum: 11.04.2012 - 16:15 Uhr
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