Neue OZ: Kommentar zu Propagandaaktion der Salafisten
ID: 614574
Deutschlands Religionsfreiheit ist ein unschätzbares Gut. Es
spricht deshalb nichts dagegen, dass religiöse Gruppen für ihren
Glauben werben. Das geschieht täglich. Und es stärkt die Vielfalt,
Toleranz und Weltoffenheit in diesem Land, das hier lebende Christen,
Juden und Muslime als Heimat ansehen.
Bei der jüngsten Propagandaaktion der Salafisten besteht das
Problem auch nicht darin, dass angeblich jeder Haushalt in
Deutschland einen Koran geschenkt bekommen soll. Die Absender sind
nur die falschen. Schließlich handelt es sich bei den Salafisten um
eine sektenähnliche Gruppierung, deren Hassprediger sich als geistige
Brandstifter betätigen. Demokratie, Freiheit und die
Gleichberechtigung von Frau und Mann werden als "unislamisch"
abgelehnt. Viele befürworten den "Dschihad" gegen "Ungläubige".
Darunter fallen in der Hassideologie der Salafisten auch Muslime, die
diesen Extremismus scharf ablehnen. Und das ist die riesige Mehrheit
der deutschen Moscheegemeinden. Verfassungsschützer schätzen die Zahl
der Salafisten hierzulande auf etwa 5000. Im Vergleich zu den rund
vier Millionen Muslimen ist das wenig.
Richtig ist, dass Hassprediger mit allen demokratischen und
rechtsstaatlichen Mitteln gestoppt werden müssen. Aber man sollte
auch auf die Anziehungskraft der freien Gesellschaft vertrauen: Sie
ist in jeder Hinsicht dem Steinzeitweltbild der Salafisten überlegen.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.04.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 614574
Anzahl Zeichen: 1731
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Propagandaaktion der Salafisten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts anhaltender Hitzeperioden fordert der Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF), Gräber von behördlichen Gießverboten auszunehmen. "Wir fordern, dass die Grabbewässerung auf Friedhöfen von flächendeckenden Gießverboten ausgenommen wird", sagte der Vorsitzende des Bundes deut
Anwaltverein kritisiert Streichung kostenloser Rechtsberatung für Justizopfer / Deutscher Anwaltverein bemängelt neuen Entwurf zur Haftentschädigung - Lob für neue Tagessätze ...
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat den neuen Entwurf zur Reform der Haftentschädigung kritisiert und fordert eine kostenlose Erstberatung für unschuldig Inhaftierte. "Eine vergleichbare Regelung fehlt in diesem Entwurf leider", sagte der DAV im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker
Landkreistag: In Trockenphasen kein Wasser für Swimmingpools verschwenden / Präsident Brötel: Private Komfort-Verbräuche hinterfragen - "Setzen zuallererst auf Vernunft der Menschen" ...
Angesichts zunehmender Wasserknappheit als Folge der Erderwärmung halten Deutschlands Landkreise Einschränkungen im Freizeitbereich für notwendig. "Wir haben es mit stärkeren Hitze- und Trockenphasen in unterschiedlichen Regionen zu tun. Das wird auch dazu führen, dass private Komfort-Verb
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Lausitzer Rundschau: Abgang ohne Glanz Lötzsch gibt Vorsitz bei den Linken auf ...
Zweifellos ist es aller Ehren wert, wenn Politiker aus familiären Gründen kürzer treten. Ein Denkmal wird die Linkspartei trotzdem nicht für ihre nunmehr Ex-Vorsitzende Gesine Lötzsch errichten. Im Gegenteil. Das politische Geschäft ist gnadenlos. Und so mögen viele ihren Rückzug vom Co-C
Weser-Kurier: Kommentar zum Thema Hartz-IV-Sanktionen ...
Wer Hartz-IV-Sanktionen thematisiert, kann sich im Grunde nur in die Nesseln setzen. Das gilt insbesondere für alle, die nicht von Hartz IV leben müssen. Sie haben leicht reden, gewiss, und betreten vermintes Gelände, so oder so. Selbst wenn sie laut darüber nachdenken, welche Aussagekraft di
Weser-Kurier: Bremen laut Verfassungsschutz "Hochburg der Salafisten" ...
Bremen ist eine Hochburg der Salafisten. Das sagte der Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz, Hans-Joachim von Wachter, dem Weser-Kurier (Donnerstagausgabe). " Mit 300 bis 350 Salafisten liegt Bremen bundesweit an fünfter Stelle, bezogen auf die Einwohnerzahl liegen wir weit vorne.&q
Trierischer Volksfreund: Gesine Lötzsch tritt als Linken-Parteivorsitzende zurück - Kommentar, Trierischer Volksfreund, 12.04.2012 ...
Zweifellos ist es aller Ehren wert, wenn Politiker aus familiären Gründen kürzer treten. Ein Denkmal wird die Linkspartei trotzdem nicht für ihre nunmehr Ex-Vorsitzende Gesine Lötzsch errichten. Im Gegenteil. Das politische Geschäft ist gnadenlos. Und so mögen viele ihren Rückzug vom Co-




