Neuausrichtung in der Pflege für 2013 beschlossen
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(firmenpresse) - Die Pflegereform hinterlässt nicht nur Sieger: Demenz-Kranke sollen mehr Geldleistungen erhalten. Gesundheitsminister Daniel Bahr plädiert durch eine verbesserte häusliche Pflege und einen leichteren Zugang zu Reha- Maßnahmen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auch für Einsparungen. Dies geht aus dem nachgebesserten Gesetzentwurf zur Pflegereform hervor.
Im Entwurf heißt es, es ist von Nöten, den Begriff „Pflege“ neu zu definieren bzw. ihm eine „Neuorientierung“ aufzuerlegen.
Die Beiträge sollen zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 Prozent steigen. 2013 soll die Erhöhung rund 1,14 Milliarden Euro in die Kassen spülen und in den darauf folgenden Jahren 1,18 und 1,22 Milliarden Euro. Der größte Anteil der zusätzlichen Einnahmen soll in Leistungen vor allem für Demenzkranke fließen. Demente oder geistig behinderte Menschen, die von Angehörigen zu Hause betreut werden und in keiner Pflegestufe sind, sollen statt heute 100 Euro im Monat ab 2013 220 Euro bekommen. Betreut ein Pflegedienst die Menschen, gibt es eine Unterstützung von 325 bzw. 425 Euro. Auch bei den Pflegestufen 1 und 2 gibt es mehr Geld.
Gesundheitsminister Daniel Bahr hierzu: „Pflege ist ein ganz großes Thema für Familien und deren Angehörige.“ 70 Prozent der Menschen werden zu Hause gepflegt. Hier gibt es die eiligsten und größten Probleme. „Die Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben.“ Mit diesem Gesetz werde diesen Anliegen Rechnung getragen. Darüber hinaus werden ebenfalls die Pflegekräfte in Heimen entlastet, sagte Bahr. Erstmals werde Demenz berücksichtigt. Durch die Entlastung für Demenz-Erkrankte profitierten 500.000 Menschen in Deutschland.
Die Pflege von zu Hause gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Die häusliche Pflege ist für die Krankenkassen generell günstiger als eine stationäre Pflege. Durch eine verstärkte häusliche Pflege und zum Teil niedrigere Pflegestufen ergeben sich dem Gesetzentwurf zufolge Minderausgaben von jährlich rund 150 Millionen Euro. Für 2012, dem Start der Pflegereform, rechnet Gesundheitsminister Daniel Bahr mit Ersparnissen von lediglich 100 Millionen Euro.
Aus diesem Grund haben Portale, die sich auf die Vermittlung von Pflege –und Hauswirtschaftshilfen spezialisiert haben, signifikanten Zulauf. Ein populäres Beispiel hierfür ist das Vermittlungsportal „Umsorge“, das auf Hilfskräfte aus Litauen zurückgreift. Seit dem 1. Mai 2011, dem Beginn der Arbeitnehmerfreizügigkeit, stieg die Anzahl der in Deutschland lebenden Osteuropäer um 2,6 Prozent. 2011 sind insgesamt rund 177.300 Menschen nach Deutschland gezogen. Viele osteuropäische Menschen arbeiten in Deutschland im Pflegesektor, in dem es in hier zu Lande sehr hohen Personalbedarf gibt.
Die Geschäftsleitung von „Umsorge“ Monika Walczak hierzu: „Den deutschen Familien kommt es hauptsächlich auf gute Sprachkenntnisse an. Durch unsere gezielte Befragung in unserem Vorab- Fragebogen können wir sehr gut die Erwartungen der deutschen Familien und die Fähigkeiten der Bewerber miteinander abgleichen. Bereits gesammelte Erfahrungen in der Pflege wirken sich natürlich auch positiv auf die Jobvergabe aus. Mit unserer Umsorge-Datenbank sind wir sehr flexibel und stets in der Lage, auf den erhöhten Pflegebedarf in Deutschland zu reagieren.“
Der Handlungsbedarf im deutschen Pflegesektor lässt zunehmend Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über das Thema nachdenken. Noch wichtiger allerdings: Es muss dringend gehandelt bzw. reformiert werden. Eine überalternde Gesellschaft im Zeitalter des demografischen Wandels erwartet Lösungen, die schnell und unkompliziert angewandt werden können.
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Das Portal "Umsorge" wurde ins Leben gerufen, um 2 Aspekte zu vereinbaren:
1. die gesteigerte Nachfrage nach Pflegekräften in Deutschland
2. den Wunsch aus Osteuropa, in Deutschland zu deutlich besseren Konditionen arbeiten zu können
Umsorge ist ein Projekt der
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Datum: 13.04.2012 - 11:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 13.04.2012
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