Brandschutz für höchste Schutzansprüche

Brandschutz für höchste Schutzansprüche

ID: 619067

Die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität veranstaltet mit der WAGNER Group GmbH ein Expertentreffen zum Thema Brandschutz von Lithium-Ionen-Batterien




(PresseBox) - Die Entwicklungsdynamik der Elektromobilität ist ungebrochen ? das Brandrisiko und Brandverhalten der hierfür unerläßlichen Lithium-Batterien allerdings noch unzureichend geklärt. Die potentiellen Gefährdungen durch die Lithium-Ionen-Batterien erfordern ein ganzheitliches Schutzkonzept, für das herkömmliche Brandschutzlösungen nicht geeignet sind. Dieses Thema greift die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen in einem gemeinsamen Arbeitskreis mit der WAGNER Group GmbH am 10.Mai in Langenhagen auf. Dr. Guido Weißmann, Leiter der Zentralen Geschäftsstelle der Landesinitiative (LiBZEl) im Gespräch mit Christoph Kainz, Geschäftsführer WAGNER Bayern GmbH (WAGNER).
LiBZEl: Wie kam es dazu, dass sich die WAGNER Group in letzter Zeit so intensiv mit der Thematik ?Brandschutz für Lithium-Ionen-Zellen? beschäftigt?
Kainz: Wir haben von einem Hochregalhersteller eine Anfrage für eine CO2-Löschanlage für die Lagerung von Lithium-Ionen-Zellen erhalten und CO2 als Löschgas aufgrund seiner spezifischen und toxischen Eigenschaften in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund wurde gemeinsam mit dem Kunden und Hersteller ein geeignetes Brandschutzkonzept für die Produktion und Lagerung der Zellen entwickelt.
LiBZEl: Wurde das Schutzkonzept so umgesetzt bzw. wie war die weitere Vorgehensweise?
Kainz: Wir haben Kontakt zum Verband der Schadenversicherer (VdS) aufgenommen, um das realisierte Brandschutzkonzept zertifizieren zu lassen. Dabei wurde festgestellt, dass der Versicherer vor derselben Problematik steht: es existiert bislang kein geprüftes Konzept für die Produktion, Lagerung und den Transport von Lithium-Ionen-Zellen. In diesem Zuge plante der GdV einen Arbeitskreis um das Thema Brandschutz für Lithium-Ionen-Zellen zu erörtern. Die WAGNER Group wurde aufgrund ihrer Erfahrung in diesem Bereich zur Mitarbeit hinzugezogen. Inzwischen befindet sich ein erstes Merkblatt des Arbeitskreises in der Veröffentlichungsphase.


LiBZEl: Wie schätzen Sie das Thema Brandschutz in diesem Bereich ein bzw. wo liegt der Schwerpunkt?
Kainz: Wir haben durch viele Gespräche und Diskussionen, unter anderem mit der Landesinitiative Brennstoffzelle & Elektromobilität, erfahren, dass die Thematik Brandschutz bei allen Beteiligten auf sehr großes Interesse stößt, aber in den momentanen Überlegungen noch wenig Beachtung findet. Bereits einige Schadensfälle in den Bereichen Produktion und Transport zeigen die dringende Notwendigkeit umfassender Brandschutzlösungen. Die WAGNER Group erachtet dabei ein durchgängiges Brandschutzkonzept vom Produzenten bis hin zum Bearbeiter oder Enduser als unerlässlich, weshalb ein Experten-Workshop gemeinsam mit der Landesinitiative Brennstoffzelle & Elektromobilität geplant ist. Der Workshop hat zum Ziel, gemeinsam mit Vertretern der einzelnen Bereiche Probleme zu erörtern und Lösungsansätze zu definieren.
LiBZEl: Vielen Dank, Herr Kainz.
Die Experten der WAGNER Group GmbH stehen zum Arbeitskreis ?Brandschutz bei der Produktion, Lagerung und Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien? am
10. Mai 2012
WAGNER Group GmbH
30853 Hannover (Langenhagen)
für persönliche Gespräche zur Verfügung.
Neben Fachvorträgen zu Brandgefahren und Brandschutzmaßnahmen von Li-Ion-Batterien im Auditorium der WAGNER WORLD, werden Realversuche in den Brandversuchsräumen der WAGNER Group GmbH Inhalt des Arbeitskreises sein. Das Programm sowie Informationen zur Anmeldung zum Arbeitskreis stehen online zur Verfügung: www.brennstoffzelle-nds.de

Klimaschutz und Sicherung der zukünftigen Energieversorgung zählen zweifelsohne zu den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Themen wie CO2-Reduktion, Effizienzsteigerung oder erneuerbare Energien rücken zunehmend in den Mittelpunkt öffentlicher und poltischer Diskussionen. Hier können zukunftsweisende Energie-Technologien und -konzepte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, unsere Energie von morgen nachhaltig und umweltgerecht zu gestalten.
Daher setzt das Windenergie- und Automobil-Land Niedersachsen verstärkt auf die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien. Dabei stehen diese unterschiedlichen Energiespeicher-Konzepte aus niedersächsischer Sicht nicht im Wettbewerb zueinander. Vielmehr ist es das Ziel der Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen, die spezifischen Vorteile von Brennstoffzelle und Batterie jeweils bedarfsorientiert einzusetzen und weiterzuentwickeln. Insbesondere in den gemensamen Schnittstellen beider Technologien erwartet man ein hohes Innovationspotenzial, um Leistungsfähigkeit, Energiedichte oder Haltbarkeit von Energiespeichern wesentlich zu verbessern.
Die niedersächsischen Ministerien für Umwelt und Klimaschutz, Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Wissenschaft und Kultur haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien durch die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen intensiv voranzutreiben.
So sind in den letzten Jahren bereits zahlreiche interdisziplinäre Entwicklungsprojekte entlang der Wertschöpfungskette entstanden. Hierbei liegt insbesondere die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Fokus, um Innovationen direkt an Marktanforderungen auszurichten und frühzeitig in Wertschöpfung überführen zu können. Insgesamt sollen synergetische Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft dazu beitragen, den Technologiestandort Niedersachsen weiter zu stärken.
Vor diesem Hintergrund stehen sowohl mobile als auch stationäre Anwendungen im Zielfeld der Landesinitiative. Die inhaltliche Weiterentwicklung findet hierbei in drei tehemnspezifischen "Komnpetenzknoten" (KK) statt:
KK mobile Anwendung (alternative Antriebe, Nischenanwendungen, frühe Märkte)
KK Wissenschaft (anwendungsorientierte Technologieentwicklung und Begleitforschung)
KK stationäre Anwendungen (Hausenergieversorgung, Bildung, Information)
Strategisch wird die Landesinitiative durch einen hochrangig besetzen Beirat aus Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geleitet.
Die Administration der Landesinitiative und organisatorische Unterstützung der Gremien erfolgt durch eine "Zentrale Geschäftsstelle" (ZGS), die u.a. auch strategische Brückenfunktionen zur Bundes- und EU-Ebene wahrnimmt.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Klimaschutz und Sicherung der zukünftigen Energieversorgung zählen zweifelsohne zu den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Themen wie CO2-Reduktion, Effizienzsteigerung oder erneuerbare Energien rücken zunehmend in den Mittelpunkt öffentlicher und poltischer Diskussionen. Hier können zukunftsweisende Energie-Technologien und -konzepte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, unsere Energie von morgen nachhaltig und umweltgerecht zu gestalten.
Daher setzt das Windenergie- und Automobil-Land Niedersachsen verstärkt auf die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien. Dabei stehen diese unterschiedlichen Energiespeicher-Konzepte aus niedersächsischer Sicht nicht im Wettbewerb zueinander. Vielmehr ist es das Ziel der Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen, die spezifischen Vorteile von Brennstoffzelle und Batterie jeweils bedarfsorientiert einzusetzen und weiterzuentwickeln. Insbesondere in den gemensamen Schnittstellen beider Technologien erwartet man ein hohes Innovationspotenzial, um Leistungsfähigkeit, Energiedichte oder Haltbarkeit von Energiespeichern wesentlich zu verbessern.
Die niedersächsischen Ministerien für Umwelt und Klimaschutz, Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Wissenschaft und Kultur haben es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen und Batterien durch die Landesinitiative Brennstoffzelle und Elektromobilität Niedersachsen intensiv voranzutreiben.
So sind in den letzten Jahren bereits zahlreiche interdisziplinäre Entwicklungsprojekte entlang der Wertschöpfungskette entstanden. Hierbei liegt insbesondere die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen im Fokus, um Innovationen direkt an Marktanforderungen auszurichten und frühzeitig in Wertschöpfung überführen zu können. Insgesamt sollen synergetische Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft dazu beitragen, den Technologiestandort Niedersachsen weiter zu stärken.
Vor diesem Hintergrund stehen sowohl mobile als auch stationäre Anwendungen im Zielfeld der Landesinitiative. Die inhaltliche Weiterentwicklung findet hierbei in drei tehemnspezifischen "Komnpetenzknoten" (KK) statt:
KK mobile Anwendung (alternative Antriebe, Nischenanwendungen, frühe Märkte)
KK Wissenschaft (anwendungsorientierte Technologieentwicklung und Begleitforschung)
KK stationäre Anwendungen (Hausenergieversorgung, Bildung, Information)
Strategisch wird die Landesinitiative durch einen hochrangig besetzen Beirat aus Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik geleitet.
Die Administration der Landesinitiative und organisatorische Unterstützung der Gremien erfolgt durch eine "Zentrale Geschäftsstelle" (ZGS), die u.a. auch strategische Brückenfunktionen zur Bundes- und EU-Ebene wahrnimmt.



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Datum: 18.04.2012 - 11:40 Uhr
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