Westfalen-Blatt: Bundeskanzlerin Angela Merkel im Interview:»Das Betreuungsgeld wird kommen«
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stellen. Merkel: »Die allermeisten Eltern, unabhängig vom vom
Einkommen, entscheiden verantwortungsbewusst, was für ihre Kinder
richtig und wichtig ist.«
»Bei der Kinderbetreuung ist in Deutschland über lange Jahre
einiges versäumt worden«
Im Streit um das Betreuungsgeld hat Bundeskanzlerin Angela Merkel
davor gewarnt, Eltern geringerer Einkommen unter einen
Generalverdacht zu stellen. »Die allermeisten Menschen, unabhängig
vom Einkommen, entscheiden verantwortungsbewusst, was für ihre Kinder
richtig und wichtig ist", sagte sie dem Bielefelder Westfalen-Blatt
(Dienstagausgabe). Merkel konterte damit SPD-Chef Sigmar Gabriel, der
der Regierung Merkel vorgeworfen hatte, dass das Betreuungsgeld
Eltern mit niedrigen Einkommen »geradezu dazu zwinge, das Geld zu
nehmen und von den Bildungsangeboten der Kita fernzuhalten«. Merkel
erinnerte im Interview mit dem Bielefelder Westfalen-Blatt daran,
dass es bereits heute in Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen und in
Bayern Landeserziehungsgelder für Eltern von Kindern zwischen einem
und drei Jahren gebe.
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Datum: 24.04.2012 - 09:00 Uhr
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