Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ukraine
ID: 627545
Fußball-Europameisterschaft entzogen werden, wie es Gudrun Kopp als
erstes Mitglied der Bundesregierung fordert? Recht hat die
Parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungshilfeministerium mit
ihrer Erwartung, dass Staatspräsident Viktor Janukowitsch damit
international bloßgestellt würde. Doch was würde das für
Regimekritiker wie Julia Timoschenko bedeuten, die unter
zweifelhaften Bedingungen verurteilt und inhaftiert sind? Sie hätten
noch härtere Repressalien zu befürchten. Nein: Der Gesprächsfaden
darf nicht abreißen. Europa und Russland tun bereits viel, um
Janukowitsch zum Einlenken zu bewegen. Diplomatie muss auch dann noch
möglich sein, wenn die Fußball-EM beendet ist und sich nicht mehr so
viele Kameras auf die Ukraine richten. In einem Punkt irrt die
Staatssekretärin gänzlich: Eine Verlegung der Spiele nach Polen oder
in ein anderes Land ist sechs Wochen vor Anpfiff kaum mehr möglich.
Das gesamte Turnier wäre damit in Gefahr - und Co-Gastgeber Polen
gleich mitbestraft. Das kann Europa nicht wollen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2012 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 627545
Anzahl Zeichen: 1329
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 333 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Ukraine"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Parteitag der Piratenpartei ...
Die Piratenpartei wird langsam erwachsen. Vieles steckt noch in den Kinderschuhen, ist wenig professionell, bei anderem hat sie dazugelernt. Aber wie das bei Heranwachsenden so ist: Chaotisch bleiben sie und unberechenbar. Die Schritte in Richtung Professionalität sind klein. Das kann aber auch p
Rheinische Post: Piraten-Nabelschau ...
von Gregor Mayntz Man stelle sich vor, am Wochenende hätte die CDU ihren Parteitag gehabt, sich über viele Stunden nur mit der Wahl der Parteispitze beschäftigt und ansonsten nichts entschieden. Nichts zum Euro, nichts zur Sozial- und nichts zur Beschäftigungspolitik. Nur reine Nabelschau
Rheinische Post: Krafts Kita-Patzer ...
von Detlef Hüwel Die höchst missverständlichen Äußerungen von Hannelore Kraft (SPD) zum Kita-Besuch sind ein gefundenes Fressen für ihren Herausforderer Norbert Röttgen. Der CDU-Politiker wird heute Abend im einzigen Fernseh-Duell die Chance nutzen, die Regierungschefin mit ihren schwa
Rheinische Post: Merkel sollte nicht zur EM ...
von Sven Gösmann Die Bundeskanzlerin jubelt in einem ukrainischen Fußballstadion der deutschen Nationalelf zu, während ein paar Kilometer entfernt die Kiewer Oppositionsführerin Julia Timoschenko im Kerker schmachtet? Nicht nur Angela Merkel kann sich das offenbar nicht vorstellen, wie di




