Photovoltaik und Solidarität: Wie versucht wird, die Stromverbraucher gegen eine Zukunftstechnologie in Stellung zu bringen
ID: 627958
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Photovoltaikindustrie in Deutschland durchlebt ihren größten
Boom und ihre erste existenzielle Krise. Und das gleichzeitig. Ist
die Realität paradox geworden? Das ist sie nicht, aber die in der
Öffentlichkeit diskutierten Erklärungsmuster für diese beispiellose
Situation sind allenfalls halb wahr.
Falsch ist, dass ein weiterer kräftiger Zubau der Photovoltaik die
privaten, gewerblichen und industriellen Stromverbraucher wegen immer
höherer Kosten finanziell strangulieren würde. Falsch ist auch, dass
die Photovoltaikindustrie wegen der übermächtigen Konkurrenz aus
Fernost zwangsläufig verschwinden müsse, wenn nicht heute, dann eben
morgen. Das sind aber die zentralen Argumente der Bundesregierung für
ihren Feldzug gegen eine Technologie, die als eine der
zukunftsträchtigsten des noch jungen Jahrhunderts gilt und deren
weltweiten Durchbruch deutsche Stromverbraucher in ihrer ganz großen
Mehrheit ohne Murren bezahlt haben.
Anlässlich unserer Pressekonferenz wollen wir zeigen, wie die
schwarz-gelbe Koalition es zulässt, dass sich immer mehr große
Stromverbraucher aus der Finanzierung der Energiewende verabschieden
und anschließend die dadurch ausgelösten Strompreiserhöhungen der
Photovoltaik in die Schuhe schiebt. Eine Woche vor der Entscheidung
des Bundesrats über das Photovoltaik-Ausstiegsgesetz der
Bundesregierung wollen wir versuchen, ein paar Schieflagen der
öffentlichen Debatte gerade zu rücken.
Datum:Freitag, 4. Mai 2012 um 10:30 Uhr
Ort:Haus der Bundespressekonferenz, Raum III,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Teilnehmer:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
Dr. Cornelia Ziehm, Leiterin Klimaschutz und Energiewende Dr. Gerd
Rosenkranz, Leiter Politik & Presse
Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Wir bitten um Anmeldung
unter 030 24008670.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Rosenkranz, Deutsche Umwelthilfe, Leiter Politik & Presse
Pressekontakt:
Dr. Gerd Rosenkranz, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Tel.: 030
2400867-0, Mobil: 01715660577, Fax: 030 2400867-19, E-Mail:
rosenkranz@duh.de
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Datum: 30.04.2012 - 13:32 Uhr
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