Neues Deutschland: Richtungsstreit in der LINKEN: Keine Erlösung
ID: 639706
ausgehen mag - ein paar Gewissheiten gibt es immerhin. Nr. 1: Anfang
Juni wird in Göttingen ein Parteitag stattfinden. Nr. 2: Am
Sonntagnachmittag wird zum Abschluss der »Internationale« gesungen
Nr. 3: In deren Text heißt es: »Es rettet uns kein höh'res Wesen.«
Mancher Ruf nach der Rückkehr von Oskar Lafontaine an die
Parteispitze klingt ein wenig wie die Hoffnung auf Erlösung.
Lafontaine ist unbestritten eine entscheidende Größe für die LINKE
mit großen Verdiensten. Aber wenn es stimmen würde, dass nur mit ihm
die Wende zum Besseren gelingen könne, dann wäre das ein
Armutszeugnis für die gesamte Partei. Es geht nicht um ein Idol, es
geht um eine insgesamt arbeitsfähige und überzeugende Parteiführung
und um ihr Konzept. Dass hinter den Personaldebatten ein ernsthafter
Richtungsstreit steht, zeigt nicht zuletzt ein alternativer
Leitantrag für den Parteitag, der nun vorliegt. Gesucht werden
Antworten der LINKEN auf neue politische Herausforderungen. Die
jüngsten Wahlen haben ihr da kein gutes Zeugnis ausgestellt. Eine
Personalentscheidung an der Parteispitze kann der LINKEN nur dann
weiterhelfen, wenn von den Unterlegenen nicht Unterwerfung verlangt
wird und diese ihrerseits einen demokratischen Mehrheitswillen
akzeptieren. Und wenn kritisches Debattieren nicht als unbotmäßig
gilt. Ansonsten könnte es sich bei dem, was wir derzeit erleben,
tatsächlich um das letzte Gefecht handeln - ohne dass die LINKE
jemals die stärkste der Partei'n gewesen wäre.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.05.2012 - 18:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 639706
Anzahl Zeichen: 1813
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 254 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: Richtungsstreit in der LINKEN: Keine Erlösung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
"Plusminus" am Mittwoch, 16. Mai 2012, um 21.45 Uhr ...
Moderation: Jörg Boecker Die Themen: Griechenland wackelt - Wie Banken den Tag X planen In den Frankfurter Geldtürmen werden Notfallpläne geschmiedet. Die Banken wappnen sich für den Tag X, an dem Griechenland womöglich aus dem Euro geht. Wird es Turbulenzen an den Börsen geben? Wie
OV: Untröstliche Angehörige Thema: Die Aussage der Verena Becker Von Dirk Dasenbrock ...
Die Älteren unter uns (du liebe Zeit, wie das klingt) können sich noch gut an das wüste Jahr 1977 erinnern. Das Jahr des sogenannten Deutschen Herbstes, mit der Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers, mit der Entführung des Lufthansa-Flugzeugs Landshut und den Selbstmorden der inha
OV: Wer nichts zu sagen hat Thema: Machtkampf in der Partei Die Linke Von Andreas Kathe ...
Nicht, dass wir der Linken irgendeine Träne nachweinen müssten. Es ist allerdings interessant zu sehen, wie schnell sich aus der Protestpartei, die einst angetreten war, um linksaußen eine wählbare Alternative zur Schröder-SPD zu bilden, ein zerstrittener Politikerhaufen entwickelt hat.
Neue OZ: Kommentar zu EU / Außenminister / Nahost ...
Nicht so zögerlich Einfallslos und zögerlich zeigen sich die EU-Außenminister angesichts der verfahrenen Situationen im Nahen Osten. Während das Blutvergießen in Syrien und der israelische Siedlungsbau auf palästinensischen Gebieten unvermindert weitergehen, kommen die Chefdiplomaten b




