Neues Deutschland: "Energiegipfel": Es fehlt eine klare Linie
ID: 644849
man den Energiegipfel im Kanzleramt in aller Kürze zusammenfassen.
Denn die Verabschiedung eines Plans für den Übertragungsnetzausbau
stand ebenso schon vor dem Treffen fest wie der Wunsch, sich vor der
Sommerpause über die Förderkürzungen für die Solarenergie zu einigen.
Dass Bund und Länder verabredet haben, sich künftig halbjährlich zu
Abstimmungsgesprächen zu treffen, ist schön und gut. Doch ohne ein
übergreifendes Konzept der Bundesregierung und eine zentrale
Koordinierung der Veränderungen im Energiesektor werden diese Treffen
folgenlos bleiben. Schon jetzt behindert die deutsche Kleinstaaterei
Veränderungen kaum weniger als der von ideologischen Dogmen und
Leihbeamten aus der Energiewirtschaft verblendete
Wirtschaftsminister. Mag der Vorstoß von Horst Seehofer (CSU), Bayern
energetisch weitgehend autark zu machen, auch einige Fragen
aufwerfen, so zeigt er doch jenen Willen zu Veränderungen, den die
Bundeskanzlerin bisher schmerzlich vermissen lässt. Denn in der
anachronistischen Auseinandersetzung zwischen ihrem inzwischen
geschassten Umweltminister Norbert Röttgen und dem
FDP-Wirtschaftsminister Philipp Rösler hat sie dem energiepolitischen
Amoklauf Röslers freien Lauf gelassen. Will Merkel tatsächlich die
klimapolitischen Verpflichtungen innerhalb der EU und den
Atomausstieg meistern, muss sie da endlich eine klare Linie vorgeben.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.05.2012 - 17:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 644849
Anzahl Zeichen: 1687
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 292 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: "Energiegipfel": Es fehlt eine klare Linie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
bpa: Baden-Württemberg braucht auch in Zukunft eine ausgewogene Pflegestruktur ...
Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) setzt auf den Ausbau der ambulanten Pflegeinfrastruktur, um auch in Zukunft eine angemessene Pflege sicherzustellen. Die Fördermittel für ambulante Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger seien daher in 2012 deutlich a
Rosenkranz (Umwelthilfe): Altmaiers Handlungsspielraum hängt von Auftrag der Kanzlerin ab ...
Bonn/ Berlin, 23. Mai 2012 - Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe setzt große Hoffnungen in den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier. Denn Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler setze sich mehr für die deutsche Industrie als für die Zukunftsindustrien ein. Das müsse ein Ende
VKU zu Spitzentreffen bei Kanzlerin Merkel / Stadtwerke verlangen verbindliche Ziele für Verteilnetzausbau ...
Heute findet das Spitzentreffen von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten der Länder statt. Dabei geht es vor allem um die massiven Probleme beim Netzausbau in Deutschland. Bis Jahresende soll hierzu ein entsprechendes Gesetz verabschiedet werden. Der Verband kommunal
stern-RTL-Wahltrend Union stürzt nach NRW-Wahldebakel auf 31 Prozent - Mehrheit der Deutschen hält Röttgen-Rauswurf für richtig - Merkel beliebter als Kraft ...
Nach der verheerenden Wahlniederlage der CDU in Nordrhein-Westfalen bricht die Union auch bundesweit in der Wählersympathie ein. Im "stern"-RTL-Wahltrend fällt sie auf 31 Prozent - minus 4 Punkte im Vergleich zur Vorwoche. Es ist ihr schlechtester Wert seit Ende Oktober 2011. Im Febr




