Technisches Handwerk im bergischen Land leidet unter Nachwuchsmangel - Bernhard Simon: „Wir brauchen mehr private Bildungseinrichtungen für wissensdur
Das technische Handwerk im bergischen Land leidet unter Nachwuchsmangel. Die Kreishandwerkerschaft führt dies unter anderem auf ein oft unzureichendes Technikverständnis Jugendlicher zurück. Internetsurfen und Computerspiele reichten nicht aus, um zum Beispiel den anspruchsvollen Beruf des Elektrotechnikers auszuüben, so die Kreishandwerkerschaft Wuppertal. Auch einer der beliebtesten Handwerksberufe, der Kfz-Mechatroniker, sei wegen der vielen technischen Neuerungen in den letzten Jahren immer anspruchsvoller geworden.

(firmenpresse) - „Das Thema hat eine gewisse Brisanz, weil ungefähr die Hälfte aller Arbeitsplätze im Handwerk in technischen Berufen angeboten wird. Wir dürfen die Handwerksbetriebe, die jetzt dringend auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden sind, nicht allein lassen. Die Anstrengungen von Elternhaus und Schule reichen ebenfalls nicht aus, um bei unseren Kindern mehr Verständnis für Naturwissenschaften und Technik zu wecken“, sagt Bernhard Simon, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Wuppertal.
Dass unter dem Motto „Fit für den Job“ derzeit in Remscheider Hauptschulen für Handwerksberufe geworben wird, findet Simon gut. „Wirtschaft und Schule müssen in Zukunft viel enger miteinander kooperieren, weil sie aufeinander angewiesen sind. Mit der Junior Universität beschreiten wir in Wuppertal auch einen viel versprechenden Weg, um bei Kindern und Jugendlichen die Freude am Lernen zu wecken. Dieses Beispiel sollte Schule machen. Wir brauchen mehr privat betriebene Bildungseinrichtungen, die das ganze Jahr über für wissensdurstige Kinder geöffnet sind“, meint Simon.
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Datum: 17.11.2008 - 19:14 Uhr
Sprache: Deutsch
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