Neue OZ: Kommentar zu Israel / Rüstung / U-Boote
ID: 652444
Die Aufregung um die Lieferung von U-Booten aus Deutschland an
Israel überrascht. Denn seit Langem belegt Berlin bei den weltweiten
Rüstungsexporten regelmäßig einen der vorderen Plätze. Und auch der
Waffenhandel mit Israel ist ja nicht neu. Rot-Grün hat das im Übrigen
keineswegs unterbunden. Ob Panzer, Kriegsschiffe oder eben U-Boote:
Deutsche Unternehmen verdienen damit Milliarden Euro. Jedes Jahr.
2010 betrug der Wert der tatsächlich ausgeführten Kriegsgüter rund
zwei Milliarden Euro, doppelt so viel wie 2009. Hält ein solcher
Wettlauf international an, bleibt die Vision des US-Präsidenten
Barack Obama von einer atomwaffenfreien Welt Utopie.
Bei allem überflüssigen Wortgeklingel, das nun in der Empörung
mitschwingt: Die Bundesregierung macht es sich dennoch zu leicht.
Sich mit dem Verweis auf die Kontinuität deutscher Waffenlieferungen
an Israel und die Besonderheit deutsch-israelischer Beziehungen aus
der Verantwortung zu ziehen, ist zu wenig. Zwar kann man einem
anderen Land wie Israel nicht diktieren, wie es geliefertes
Waffenmaterial ausstattet. Gleichwohl darf es auch im Fall Israel
kein Tabu sein, die Rüstungsexporte genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Rolle des in Rüstungsfragen oft klandestin entscheidenden
Bundessicherheitsrats sollte zumindest überprüft werden. Denn bei
Exporten von Kriegsgütern vor allem in Krisengebiete darf das
Parlament nicht außen vor bleiben.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.06.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 652444
Anzahl Zeichen: 1745
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 556 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Israel / Rüstung / U-Boote"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Syrien / Konflikte ...
Putin hat andere Sorgen Außer Spesen nichts gewesen, können EU-Ratspräsident Van Rompuy und Kommissionspräsident Barroso nach ihrer Reise ins Protokoll notieren. Der EU-Russland-Gipfel in St. Petersburg zeigt, dass das Verhältnis des Alten Kontinents zum größten Flächenstaat auf poli
Neue OZ: Kommentar zu Börsen / Währung / Kurse ...
Schicksalhafte Entscheidungen Es gab unzählige EU-Krisengipfel, doch allen Beschwichtigungen der Bundesregierung zum Trotz wird deutlich: Die bisherigen Rettungsmaßnahmen scheinen nicht auszureichen, um die Turbulenzen im Euro-Raum unter Kontrolle zu bringen. Ex-Außenminister Joschka Fisch
Neue OZ: Kommentar zu Koalition / Gipfel ...
Für jeden etwas Das Betreuungsgeld für die CSU und für die FDP die private Pflegevorsorge: Jeder erhielt gestern im Kanzleramt etwas, das schon länger auf seinem Wunschzettel stand. Doch viel mehr ist offenbar nicht herausgekommen beim Spitzentreffen der drei Parteivorsitzenden. Immerhin
Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Linke ...
Hass, Macht und Schwüre Hass, Liebe, Machtspiele und Einheitsschwüre, auf dem Parteitag der Linken gab es das ganz große Kino. Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, die Überväter, kämpften um ihr Lebenswerk. Dabei wurde klar: Das Bündnis zwischen ihnen ist endgültig zerbrochen, die Spaltu




