Krise als Katharsis
Automobilindustrie kann gestärkt aus der jetzigen Situation hervorgehen – Kompromisslose Kundenorientierung muss das Gebot der Zukunft sein

(firmenpresse) - Die aktuelle Krise in der Automobilindustrie kommentiert Uwe Röhrig, Inhaber von International Car Concept (ICC) in Hannover-Berlin und Ex-Vertriebschef für Mercedes-Benz und Maybach, mit folgenden Worten:
„Grundsätzlich sollte der Staat nicht aktiv in den Wirtschaftsprozess eingreifen beziehungsweise Rettungsversuche für strauchelnde Unternehmen starten. Die Wirtschaft befindet sich in einem ständigen Strukturwandel und muss mit temporären Krisen allein fertig werden. Die derzeitige Krise stellt jedoch völlig neue Anforderungen an den Staat, der jetzt rasch helfen muss, bevor das sprichwörtliche Kind in den Brunnen gefallen ist.
Was das Autoland Deutschland braucht, ist eine ganzheitliche Lösung, die nicht nur einen einzelnen Hersteller ins Visier nimmt. Auch auf Herstellerseite muss alles vermieden werden, was Tausende von Arbeitsplätzen gefährden könnte. Es geht aber vor allem darum, weiteren Kollateralschaden zu verhindern. Wir brauchen Lösungen für die betroffenen Zulieferer. Billige Polemik gegen Großkonzerne, denen man jetzt aus der Patsche helfen wolle, bringt uns überhaupt nicht weiter. Wir müssen uns bewusst werden, dass der Mittelstand von der derzeitigen Schwächephase besonders betroffen ist. Denn die Zuliefererindustrie ist mittelständisch geprägt. Und gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen haben wiederum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als Privatleute Autos kaufen sollen. Außerdem sind sie die Stütze unserer Wirtschaft.
Sicher ist die jetzige Krisensituation auch durch krasse Fehlentscheidungen des verantwortlichen Managements in verschiedenen Unternehmen befördert worden. Doch für den Branchenkenner kommt die Krise nicht wirklich überraschend. Seit Jahren hat man wie das Kaninchen auf die Schlange gestarrt und abgewartet, bis und ob etwas passiert. Dies hat zu den heute zu besichtigenden Verzerrungen auf den Weltmärkten geführt.
Also gilt es nun, mit klarem Kopf und Sachverstand den notwendigen Veränderungsprozess einzuleiten und nicht allein auf Staatshilfe zu warten. Die jetzige Situation birgt auch – und dies ist überhaupt nicht zynisch oder sarkastisch gemeint – ein erhebliches Chancenpotential. Schlimmer kann es nicht werden. Die Lösung kann nur darin bestehen, in Zukunft alles in Richtung kompromissloser Kundenorientierung umzustellen. Denn dieser Gesichtspunkt kam in den letzten Jahren viel zu kurz. Unter diesem Aspekt könnte die Krise als Katharsis, also als eine Art ‚seelische Reinigung’, die in unserem Fall eine Marktbereinigung wäre, wirken.“
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ICC ist in der Automobilbranche spezialisiert auf die Optimierung von Absatz-, Ergebnis- und Vertriebsprozessen für den Handel. Business-Querdenken gekoppelt mit kreativen- und auch unkonventionellen Maßnahmen für den Verkauf und für Servicedienstleistungen sowie deren komplette Umsetzungsbegleitung sind dabei der Erfolgsfaktor für unsere Auftraggeber.
Das Team von ICC setzt sich aus reinen Vertriebsspezialisten mit hervorragender sozialer Kompetenz und langjähriger operativer und strategischer Erfahrung zusammen. Unsere zentrale Denkfabrik hat ihren Sitz in Hannover-Langenhagen. Mit den Standorten Berlin, München und Wuppertal decken wir den wichtigen deutschen Markt ab und sind damit auch für die europäischen Märkte schnell verfügbar.
Kontakt :
Nico Seifert
International Car Concept (ICC)
Buschkamp 84
D-30853 Langenhagen
Telefon +49 (0) 511/98 42 26-0
Fax +49 (0) 511/98 42 26-79
Internet: www.icconcept.de
E-Mail: presse(at)icconcept.de
Datum: 21.11.2008 - 15:31 Uhr
Sprache: Deutsch
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Auto & Verkehr
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 21.11.2008
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