Journalismus unter Putin: EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH
ID: 656103
PRESSEGESPRÄCH
Als Wladimir Putin Anfang Mai seine dritte Amtszeit als russischer
Präsident antrat, protestierten in Moskau zehntausende Menschen.
Zahlreiche Journalisten, die über die Demonstrationen berichteten,
wurden festgenommen. Die Webseiten kremlkritischer Medien wurden
gezielt angegriffen und waren stundenlang nicht zu erreichen. Wenig
später verschärfte die Staatsspitze das Versammlungsgesetz - gerade
noch rechtzeitig vor dem 12. Juni, für den die Opposition erneut zu
Massendemonstrationen aufruft. Was bedeuten diese Entwicklungen für
unabhängige Journalisten? Wie arbeiten sie in einem Land, dessen
Präsident Reporter ohne Grenzen zu den größten Feinden der
Pressefreiheit weltweit zählt und in dem Überfälle auf kritische
Berichterstatter nur selten aufgeklärt werden?
Reporter ohne Grenzen und Amnesty International laden ein zum
Pressegespräch mit Leonid Nikitinski (Nowaja Gaseta, Moskau) am
Donnerstag, 14. Juni um 11:30 Uhr in der Brückenstr. 4, 10179 Berlin
LEONID NIKITINSKI (geb. 1953) arbeitet seit 2003 als
Gerichtsreporter für die kremlkritische Zeitung Nowaja Gaseta in
Moskau. Er ist Mitglied der Gilde der Gerichtsreporter und Gründer
der Agentur für Gerichtsinformation. Nach dem Zusammenbruch der
Sowjetunion schrieb der promovierte Jurist für verschiedene Zeitungen
über Justiz und Strafverfolgungsbehörden und leitete eine juristische
Sendung bei Radio Liberty /Radio Free Europe. Derzeit organisiert er
mit Unterstützung des Richterrats der Russischen Föderation ein
Programm zur Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Richtern.
Anmeldungen bitte an: kontakt(at)reporter-ohne-grenzen.de
Pressekontakt:
Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska
Pressearbeit
presse@reporter-ohne-grenzen.de
www.reporter-ohne-grenzen.de
T: +49 (0)30 202 15 10 - 16
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Datum: 11.06.2012 - 10:07 Uhr
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