Welttag gegen Kinderarbeit: Kinder vor Ausbeutung schützen und ihre Rechte stärken
ID: 656468
Ausbeutung geschützt werden und dürfen nicht zu Arbeiten herangezogen
werden, die ihre Gesundheit gefährden oder die sie körperlich und
seelisch schädigen. Das fordert die Kindernothilfe aus Anlass des
morgigen Welttags gegen Kinderarbeit. Gleichzeitig bietet die
Kindernothilfe Lösungen: "Wer die Abschaffung von Kinderarbeit
fordert, muss auch zeigen, wie Familien ihren Lebensunterhalt
bestreiten können", so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp,
Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe.
Weltweit arbeiten rund 115 Millionen Kinder unter ausbeuterischen
Bedingungen, etwa in Steinbrüchen, in Minen, auf Müllhalden oder in
Fabriken. Diese Formen der Kinderarbeit müssen so schnell wie möglich
abgeschafft werden. Doch die Forderung, Kinderarbeit generell zu
verbieten, greift beispielsweise in der Landwirtschaft oder im
Dienstleistungsbereich oft zu kurz: "Eltern müssen auch finanziell in
der Lage sein, ihre Kinder zur Schule statt zur Arbeit zu schicken.
Wenn angemessene Löhne bezahlt werden, sind die Familien für ihr
Überleben nicht mehr auf das Einkommen ihrer Kinder angewiesen", so
Jürgen Thiesbonenkamp. Die Kindernothilfe stärkt daher in den Ländern
des Südens die Kinder und ihre Eltern. Wenn sie z.B. in neuen
Anbaumethoden geschult werden und dürreresistentes Saatgut nutzen,
dann sind die Familien nicht mehr auf die Mitarbeit der Kinder
angewiesen. Stattdessen können sie endlich Schuluniformen und -bücher
bezahlen.
Armut lässt sich nur überwinden, wenn Kinder und Jugendliche ihre
Rechte auf Bildung, Gesundheit und Lebensperspektiven wahrnehmen
können. "Erfolg haben die Programme, die mit Kindern und Erwachsenen
an ihrer Seite gemeinsam nach Lösungen suchen, um Ausbeutung zu
verhindern und Bildung zu ermöglichen. So behalten wir die Vision im
Blick, Kinderarbeit überall auf der Welt zu überwinden", sagt Jürgen
Thiesbonenkamp.
Pressekontakt:
Christian Herrmanny, stellv. Pressesprecher
Telefon 0203.7789242,
christian.herrmanny@knh.de
mobil: +49 178/2329667
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.06.2012 - 14:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 656468
Anzahl Zeichen: 2314
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Duisburg
Kategorie:
Menschenrechte
Diese Pressemitteilung wurde bisher 354 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Welttag gegen Kinderarbeit: Kinder vor Ausbeutung schützen und ihre Rechte stärken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kindernothilfe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Kindernothilfe
Tag gegen Kinderarbeit: Plan bekämpft Ausbeutung in Indien / Organisation startet Projekt gegen Arbeit von Mädchen in Beedie-Tabakindustrie ...
Die Kinderrechtsorganisation Plan setzt sich mit seinen Projekten seit Jahren für den Schutz und die Rechte von Mädchen und Jungen ein. Zum internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni fordert Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan Deutschland: "Es darf nicht sein, dass Kinder
Journalismus unter Putin: EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH ...
Journalismus unter Putin: EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH Als Wladimir Putin Anfang Mai seine dritte Amtszeit als russischer Präsident antrat, protestierten in Moskau zehntausende Menschen. Zahlreiche Journalisten, die über die Demonstrationen berichteten, wurden festgenommen. Die Webseiten k
Theaterleiter von israelischer Armee festgenommen / medico international protestiert gegen Willkürakt ...
Erneut hat die israelische Armee einen Mitarbeiter des Freedom-Theater im palästinensischen Jenin festgenommen und an einen unbekannten Ort gebracht. Dieses Mal verhaftete sie in der Nacht vom 6. Juni 2012 den künstlerischen Direktor der Acting School Nabil Al-Raee. Es ist nicht die erste Fes
Kambodscha: "Ein demokratischer Embryo" ...
Für die Menschenrechtsaktivistin Theary C. Seng (Kambodscha) gehören die Aufarbeitung der Vergangenheit und der Bereich Bildung zum Aufbau einer demokratischen Gesellschaft in Kambodscha. Das machte Seng in einem Interview der Deutschen Welle deutlich. Am 27. Juni 2012 spricht sie auf dem Deut




