Hirnmetastasen: Operation kann Lebensqualität verbessern
Leipzig, 14. Juni 2012 – In der Behandlung von Hirnmetastasen konkurrieren Strahlentherapie und Neurochirurgie. Für die Operation spricht die rasche Erholung und der damit verbundene Gewinn an Lebensqualität, berichtet eine Expertin anlässlich der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie in Leipzig.
Den größten Nutzen von der Operation hatten laut Schödel Patienten mit Lähmungserscheinungen oder einem erhöhten Hirndruck (Kopfschmerzen). Nur bei vier Patienten sei es nach der Operation zu neuen neurologischen Ausfällen gekommen. Bei weiteren neun Patienten hätten sich bereits bestehende Symptome verschlechtert. Die Komplikationsrate ist nach Einschätzung von Schödel geringer als nach einer Bestrahlung, die bei Hirnmetastasen häufig angewendet wird.
Nach einer Bestrahlung kommt es in der Regel nicht sofort zu einer Verbesserung. Die Auswirkungen der Operation machen sich dagegen bereits nach wenigen Tagen bemerkbar. Für die Neurochirurgin ist dies ein wesentlicher Vorteil der Operation, da die meisten Patienten aufgrund ihrer Krebserkrankung nur noch eine begrenzte Lebenszeit haben. Die schnelle Besserung der Symptome und Ausfallerschei-nungen biete deshalb einen nicht zu unterschätzenden Gewinn an Lebensqualität.
Terminhinweis:
Bester Vortrag der Sektion Neuroonkologie: Resektion von Hirnmetastasen – Effekt auf Neurologisches Outcome und Lebensqualität
(Petra Schödel, Martin A. Proescholdt, Alexander T. Brawanski, Odo-Winfried Ullrich, Karl-Michael Schebesch (Regensburg))
Termin: Freitag, der 15. Juni 2012
Ort: Saal 2, Congress Center Leipzig (CCL)Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Gesellschaft ist eine Vereinigung von Ärzten und Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Neurochirurgie tätig sind oder an dem Fachgebiet Interesse haben. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und der praktischen Tätigkeit auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrung und durch Anregung zu wissenschaftlicher Tätigkeit will die Gesellschaft die Verbindung der deutschen Neurochirurgen untereinander und die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Ärzten und Wissenschaftlern und neurochirurgischen Gesellschaften fördern. Die Gesellschaft nimmt die Belange des Faches in Berufsausbildung, Weiterbildung und Fortbildung wahr und sichert den fachlichen Standard. Sie vertritt das Fach Neurochirurgie in ihrer Zuständigkeit auf nationaler und internationaler Ebene.
Silke Jakobi
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Datum: 13.06.2012 - 11:31 Uhr
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