Neue OZ: Kommentar zu Flüchtlinge

Neue OZ: Kommentar zu Flüchtlinge

ID: 658943
(ots) - Die EU hat einen humanitären Auftrag

Sobald sich ein Boot mit afrikanischen Flüchtlingen an Bord mit
Ziel Europa im Mittelmeer in Bewegung setzt, geht das die Europäische
Union unmittelbar an. Insofern muss die EU den neuesten
Amnesty-Bericht endlich als Aufforderung verstehen, eine andere
Asyl-Politik an ihren südlichen Rändern zu verfolgen. 1500 Männer,
Frauen und Kinder kamen der Organisation zufolge 2011 ums Leben,
nachdem sie in Seenot geraten waren. Einige Opfer hätten vermieden
werden können, wenn die Rettungseinsätze schneller abgelaufen wären.

Amnesty wirft den EU-Staaten Feindseligkeit gegenüber Flüchtlingen
vor, da Grenzkontrollen verstärkt würden und Menschenleben
vernachlässigt. Das ist eine harte, aber berechtigte Kritik. Die
höchste Priorität sollte darin bestehen, das Massensterben vor den
Toren Europas mit allen erdenklichen Maßnahmen zu beenden. Als
Wertegemeinschaft hat die EU auch einen humanitären Auftrag. In einem
zweiten Schritt ist zu klären, aus welchen Motiven die Menschen
Zuflucht in Europa suchen. Ein einfaches Abschieben darf es nicht
geben. Hier müssen die nördlichen Länder den Staaten im Süden
finanziell, logistisch und personell helfen.

Davon aber ist Europa meilenweit entfernt: Ein Abkommen mit Libyen
erlaubt es Italien, Afrikaner auf hoher See aufzugreifen und sie ohne
Prüfung ihres Status zurückzuschicken. In ihrer Heimat drohen ihnen
Folter und Misshandlung. Hier geschieht großes Unrecht.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Kabinett / Soziales / Heimkinder Neue OZ: Kommentar zu Energie / Atom
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.06.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 658943
Anzahl Zeichen: 1766

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 441 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Flüchtlinge"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor Bumerang-Effekt bei Pflege-Kürzungen / Hauptgeschäftsführer Rock befürchtet Umzüge in unerschwingliche Pflegeheime und mehr Sozialhilfeempfänger ...
Angesichts der aktuellen Spardebatte der Bundesregierung hat der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, vor fatalen finanziellen und sozialen Rückschlägen durch Einschnitte im Pflegebereich gewarnt. "Was man ambulant kurzfristig spart, kommt mit höheren

Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d

Paritätischer Wohlfahrtsverband missbilligt geplante Wohngeld-Kürzung / Hauptgeschäftsführer Joachim Rock warnt vor steigender Armut und Existenznot bei mehr als einer Million Haushalten ...
Angesichts der laufenden Haushaltsverhandlungen warnt der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Joachim Rock, eindringlich vor den geplanten Einschnitten bei der sozialen Sicherung. "Die Kürzungspläne der Bundesregierung machen uns wirklich große Sorgen. Vor allem, d


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Energie / Atom ...
Merkels unprofessionelle Energiepolitik Schon gleich nach dem abrupten Atomausstieg hatten RWE und Eon eine Klage in Aussicht gestellt. Jetzt steht erstmals eine Schadenersatzsumme im Raum: rund 15 Milliarden Euro. Sollte das Verfassungsgericht den Energiekonzernen recht geben, wäre das ein

Neue OZ: Kommentar zu Kabinett / Soziales / Heimkinder ...
Unbefriedigend Das war überfällig: Auch ehemalige DDR-Heimkinder sollen nun von einem Hilfsfonds profitieren, ebenso wie Leidensgenossen im Westen. 40 Millionen Euro werden bereitgestellt, eine runde Summe. In die Freude mischt sich freilich Ernüchterung. Denn mehr als eine mit späten Wo

Neue OZ: Kommentar zu Wohnungsmarkt ...
Langfristig denken Zugegeben: Wenn Interessenverbände aus dem Baubereich fordern, dass in Deutschland mehr gebaut werden soll, ist das wenig überraschend. Doch die Warnung, die sie mit diesem Anliegen verbinden, ist durchaus berechtigt. Auf dem deutschen Wohnungsmarkt läuft einiges schief

Das Erste / Wer rettet jetzt den Euro? Sondersendung am 18. Juni 2012, 20.15 Uhr im Ersten ...
Moderation: Sigmund Gottlieb und Jörg Schönenborn Am Tag nach der Wahl in Griechenland könnte ein Austritt Athens aus dem Euro näher rücken. Gleichzeitig verschärft sich fast täglich die Schuldenkrise in Spanien. Die dortigen Banken benötigen nun ebenfalls Hilfe aus dem europäischen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z