Rheinische Post: Griechen-Express
ID: 663897
das nur drei Tage nach der Wahl. Vergleicht man dieses Express-Tempo
mit dem letztlich gescheiterten Gezerre um eine neue Koalition vor
sechs Wochen, scheint immerhin eines klar: Die griechischen Politiker
haben endlich verstanden, dass sie sich eine Wiederholung des
unwürdigen und angesichts der Lage auch unverantwortlichen Feilschens
nicht leisten konnten. Insofern ist die schnelle Regierungsbildung in
Athen, wo ja von außen betrachtet sonst nichts so recht zu
funktionieren scheint, eine angenehme Überraschung. Freilich wird
abzuwarten sein, wie durchsetzungsfähig diese neue Regierung sein
wird - und zwar nach innen wie nach außen. Der neue Ministerpräsident
Samaras hat sich in der Vergangenheit nicht gerade als großer
Befürworter von unpopulären Reformen hervorgetan. Dagegen hat er aber
schon angekündigt, dass er jetzt mit den internationalen Geldgebern
Erleichterungen beim Sparkurs nachverhandeln will. Solange es darum
geht, den Griechen etwas mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen zu
geben, ist das in Ordnung, auch wenn schon sehr viel Zeit verloren
wurde. Dafür darf an den Sanierungszielen selbst nicht gerüttelt
werden.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.06.2012 - 19:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 663897
Anzahl Zeichen: 1444
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 137 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Griechen-Express"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schwäbische Zeitung: Interview: "Europa hat die Kraft, die Krise zu lösen" - US-Botschafter Philip D. Murphy glaubt an die Zukunft des Euro - wenn es gemeinsame Regeln gibt ...
Diskussionen mit 200 Gymnasiasten und 60 Unternehmern - Philip Murphy suchte am Dienstag in Ravensburg die Debatte. Der US-Botschafter sprach mit Klaus Wieschemeyer von der SZ bei seinem Besuch über transatlantische Beziehungen, die Eurokrise, Syrien, Wikileaks und seinen Lieblingssport - Fußb
Mitteldeutsche Zeitung: zu Schulsanierung in Sachsen-Anhalt ...
Keine Frage, ein Demografie-Check ist so sinnvoll wie nötig - doch wer vermag ernsthaft Garantien über die Bevölkerungsentwicklung der nächsten 17 Jahre abgeben? Vielmehr scheint es, also ob Kommunalpolitiker in dem Wissen, nach Ablauf der Frist ohnehin nicht mehr belangt werden zu können,
Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland ...
Der neue Premier ist nicht zu beneiden. Noch bevor seine Regierung gestartet ist, gehen die Partner auf Distanz. Samaras führt im Grunde eine Minderheitsregierung, die bei jeder unpopulären Entscheidung um ihre parlamentarische Mehrheit bangen muss. Und unbeliebt machen wird sich die Regierung
Mitteldeutsche Zeitung: zu Hedgefonds und deutschen Anleihen ...
Das Chaos zeigt, wie wichtig klare Ansagen der Politik sind. Anstelle des Hin und Her, bei dem ein Regierungschef dem anderen widerspricht, eine Institution der anderen in den Rücken fällt, brauchen vor allem die Europäer endlich tragfähige Lösungen. Dazu gehören ein Fiskalpakt, eine Bank




