Unternehmen vernachlässigen das Know-how für ihre Kern-Applikationen
In einer internationalen Umfrage wurden im Auftrag von Micro Focus 450 IT-, Finanz- und Personalleiter nach der Sicherung des Know-hows für Kern-IT-Systeme befragt. Obwohl sich die Befragten über die wichtige Rolle dieser Systeme weitgehend einig waren, zeigte sich, dass für eine langfristige Sicherstellung des dafür unerlässlichen Know-hows zu wenig getan wird.
Im Rahmen einer von Micro Focus beim Marktforschungsinstitut Vanson Bourne in Auftrag gegebenen internationalen Studie unter dem Titel "Safeguarding the Corporate IT Assets" wurden Unternehmen zu ihrem Umgang mit Qualifikationen im Bereich der Kern-Systeme befragt. An der Untersuchung nahmen 450 IT-, Finanz- und Personalleiter von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und den USA teil, deren Umsatz über 100 Millionen Dollar liegt.
Die Ergebnisse der Umfrage ergaben unter anderem, dass 60% der deutschen CFOs davon ausgehen, dass die klassischen Kern-Systeme unternehmenskritisch sind - gegenüber 27% für neue Technologien wie Java. Die Bereitstellung von Ressourcen für die Anwerbung von Mitarbeitern für Entwicklung und Pflege der Kern-Systeme halten jedoch nur 17% für wichtig; nur 13% sehen einen Bedarf für Weiterbildung in diesem Bereich.
Zugleich rechnen nur rund 13% der befragen CFOs damit, dass das in ihren Unternehmen vorhandene Know-how ausreicht, um auch in Zukunft die Enterprise-Systeme problemlos betreiben zu können.
Die Untersuchung zeigt auch, dass in vielen Unternehmen große Defizite bei der Verpflichtung von Spezialisten für Kern-Systeme wie COBOL, PL1 oder CICS bestehen. Weniger als ein Drittel (29%) der befragten CIOs meinen, dass ihre Unternehmen sich hier ausreichend engagieren. Nur 16% von ihnen sind der Auffassung, dass ihre Unternehmen hier über die richtigen Strategien für eine langfristige Sicherung des Know-hows verfügen.
"Die Unternehmen müssen einerseits bereits deutliche Engpässe bei der Verfügbarkeit von qualifiziertem Person für Kern-Systeme wie COBOL und CICS feststellen", erklärt Rainer Downar, Country Manager von Micro Focus Deutschland. "Anderseits scheint vielen Unternehmen nicht klar zu sein, dass man in das fehlende Know-how auch investieren muss. Hier tickt eine Zeitbombe, die langfristig den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Enterprise-Systeme gefährdet."Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Mit den innovativen Lösungen von Micro Focus können Unternehmen den Wert von vorhandenen Enterprise-Anwendungen steigern. Micro Focus Enterprise Application Modernization Software erlaubt es, diese Applikationen mit modernen Technologien und Architekturen wie Java, Linux, .NET oder SOA zu verbinden. Enterprise-Anwendungen lassen sich so mit weniger Risiko und geringeren Kosten betreiben. Auf dieser Basis können Unternehmen mit ihren bestehenden Applikationen schneller auf Veränderungen von Geschäftsprozessen oder Märkten reagieren.
Micro Focus wird im Index der FTSE 250 geführt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 600 Mitarbeiter. Der Hauptsitz ist in Newbury, Großbritannien; Niederlassungen bestehen unter anderem in Dortmund und Ismaning bei München. Weitere Informationen unter www.microfocus.com/de.
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