Britisches Magazin vergleicht deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Hitler
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Präsident des Jüdischen Weltkongresses nennt Merkel-Hitler-Vergleich des New Statesman"absolut geschmacklos"
Ronald Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC)(firmenpresse) - NEW YORK / BRÜSSEL - Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald S. Lauder, hat das britische Wochenmagazin New Statesman scharf für seine "verabscheuungswürdige und völlig ungerechte Attacke" auf Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert. "Kanzlerin Merkel mit Hitler auf eine Stufe zu stellen, wie es der New Statesman in seiner jüngsten Ausgabe tut, ist nicht nur falsch, sondern absolut geschmacklos", sagte Lauder in einer Stellungnahme. Das politische Wochenmagazin nahm Merkel im Terminator-Kostüm auf den Titel und der Autor der Titelstory, Mehdi Hassan, nannte sie "die gefährlichste deutsche Führerin seit Hitler."
Der WJC-Präsident erklärte weiter: "Die demokratisch gewählte Regierungschefin des heutigen Deutschland in eine Reihe mit Hitler zu stellen und als ebenso große Gefahr für Europa zu bezeichnen, ist abscheulich. Nicht nur ist Kanzlerin Merkel eine überzeugte Europäerin. Es gibt auch wenige Staatsmänner in Europa heute, die mehr für Israel und das jüdische Volk getan haben als sie. Natürlich darf ein Journalist ihre Politik kritisieren, aber man sollte sie nicht öffentlich mit solchen Vergleichen niedermachen. Ist ist traurig zu sehen, dass die politische Debatte - nicht nur in Großbritannien - durch ewige Hitler-Vergleiche vergiftet wird. Man sollte solche Methoden von Extremisten und Antisemiten erwarten, aber nicht von respektablen Medien," so Lauder.
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Datum: 21.06.2012 - 17:55 Uhr
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