SWR-Rundfunkrat genehmigt Jahresabschluss 2011
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Sitzung am Freitag, 29. Juni 2012, in Stuttgart den Jahresabschluss
für das Jahr 2011 beraten und einstimmig genehmigt. Für das
Geschäftsjahr 2011 ergaben sich Erträge von 1,141 Millionen Euro und
Aufwendungen von 1,134 Millionen Euro.
SWR-Intendant Peter Boudgoust bewertete das Jahresergebnis als
Beweis für den Erfolg des bisherigen Sparkurses des Senders.
Boudgoust: "Unser strategischer Umbau-Prozess funktioniert und wird
Programm-Wirklichkeit. Das heißt aber auch: Nur wenn wir an unserem
Einsparprozess festhalten und dabei auch unbequeme Entscheidungen
treffen und durchhalten, können wir uns den strategischen Umbau des
SWR zu einem modernen multimedialen öffentlich-rechtlichen Medienhaus
auch leisten." Als sichtbaren Beweis für das strategische Sparen
nannte Boudgoust die junge Primetime bei EinsPlus. Seit 30. April
2012 ist abends täglich vier Stunden junges Programm bei dem
ARD-Digitalsender zu sehen. Gleich neun Formate gingen an den Start.
SWR-Verwaltungsdirektor Viktor von Oertzen, der letztmals den
Jahresabschluss vor den Gremien erläuterte, verwies darauf, dass der
SWR im Vergleich zum Vorjahr 13,5 Millionen Euro eingespart habe. Im
Vergleich zur Mittelfristigen Finanzplanung kämen nochmals 2
Millionen Euro hinzu. Allein 3,5 Millionen Euro Einsparungen
entfielen auf die ARD-Gemeinschaftseinrichtungen Degeto und Sport,
sagte von Oertzen. Viktor von Oertzen: "Rückblickend ist das Jahr
2011 für den SWR also ein durchweg positives Jahr gewesen. Wichtig
war mir, in meinem letzten Jahr als Verwaltungsdirektor, neben dem
Sparkurs finanzielle Freiräume für die Modernisierung des SWR zu
schaffen und ein deutliches Zeichen für ein Umsteuern zu setzen. Dies
ist mit dem Jahresabschluss 2011 gelungen."
Pressekontakt:
Wolfgang Utz, Tel 0711/929-11030, wolfgang.utz@swr.de
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Datum: 29.06.2012 - 11:10 Uhr
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