Emotionale Essgewohnheiten: Stolpersteine beim Abnehmen erkennen
Aachen (fet) – Um Übergewicht langfristig abzubauen, ist eine Ernährungsumstellung unverzichtbar. Dabei reicht es allerdings nicht aus, sich nur auf die Frage nach geeigneten und ungeeigneten Nahrungsmitteln zu konzentrieren. Neben vorhandenen Kochfertigkeiten ist ein wesentlicher Grundpfeiler die Beantwortung der Frage „Esse ich in bestimmten Situationen anders und warum?“
Gewohnheiten spielen eine große Rolle in unserem Essverhalten. Vieles beginnt schon in Kindertagen. Die Vorliebe für Süßes und Fettiges wurde uns von der Natur in die Wiege gelegt. Da wundert es nicht, dass Eltern ihren Kindern zur Belohnung Schokolade statt eine Möhre geben. Diese Assoziation bleibt auch später erhalten. In frustrierenden Situationen greifen wir zu Lebensmitteln, die unser Belohnungszentrum im Gehirn stimulieren – seien es nun Süßigkeiten, Chips oder Pommes. Die Hauptsache ist, es schmeckt gut und intensiv. Auch der Weg zum Lieblings-Fastfood-Restaurant wirkt in manchen Momenten wie ein Befreiungsschlag. Je öfter solche Situationen vorkommen, umso mehr gewöhnt sich der Körper daran, Emotionen mit Essen zu verarbeiten. Oft kommt der Appetit auf den Belohnungsstimulator dann automatisch. Auf der anderen Seite scheinen die negativen Gefühle ohne die befriedigenden Speisen nicht mehr verschwinden zu wollen. Eine Art Sucht entsteht. Gerade für Abnehmwillige, die sich selbst strenge Verbote auferlegen, ist das ein Teufelskreis. Diätsünden führen zu Frust, die den Appetit auf das unerlaubte Lebensmittel erst recht entfachen. Nur allzu oft folgt hierauf die Resignation "Nun ist es auch egal!", zusammen mit der hemmungslosen Hingabe zur Appetitbefriedigung.
Der Ausbruch aus Gewohnheiten ist oft das größte Hindernis beim erfolgreichen Abnehmen. Wenn das Motto bereits vor dem Änderungsversuch heißt „Darauf kann ich aber nicht verzichten“, ist das Diätvorhaben oft schon zum Scheitern verurteilt. Genussmomente gehören zweifelsfrei zu einer gesunden Ernährung, solange es sich um das bewusste Genießen in einer entspannten Situation handelt. Wird der Konsum hingegen zum Zwang, ist eine Änderung dringend notwendig.
Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der die Ernährungssituation in Deutschland im Hinblick auf die Ernährungstherapie und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen analysiert und bestrebt ist, diese mit geeigneten Methoden fächerübergreifend zu verbessern.
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Kapuzinergraben 18-22, 52062 Aachen
Tel.: 0241 - 160 35 683
Fax: 0241 - 160 35 684
presse(at)fet-ev.eu
http://www.fet-ev.eu
http://www.facebook.com/bewusste.ernaehrung
Datum: 05.07.2012 - 17:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 674902
Anzahl Zeichen: 3181
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Christine Langer
Stadt:
Aachen
Telefon: 0241 - 160 35 683
Kategorie:
Ernährung
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 06.07.2012
Diese Pressemitteilung wurde bisher 458 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Emotionale Essgewohnheiten: Stolpersteine beim Abnehmen erkennen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zucker ist ein schneller Energielieferant, besonders für das Gehirn. Doch eine übermäßige Zufuhr wirkt sich an vielen Stellen des Körpers schädlich aus. Bereits im Mund trägt Zucker – besonders in Kombination mit Fruchtsäuren – zur Kariesentstehung bei. Im Darm können größere Mengen d
Eiweiß – das A und O für einen dauerhaften Gewichtsverlust ...
Unsere Muskulatur verbrennt einen Großteil der aufgenommenen Kalorien. Vielen ist bewusst, dass der Muskelaufbau durch Sport bei einem Abnehmwunsch die Fettpolster deutlich schneller schmelzen lässt. Der logische Rückschluss, dass ein Verlust an Muskelmasse den Fettansatz erneut fördert, wird vo
Der Body-Mass-Index: Ein überholtes Diagnosekriterium? ...
Aachen (fet) – Der Body-Mass-Index ist für viele Fachkräfte und Laien nach wie vor das wichtigste Beurteilungskriterium für das Gewicht. Dabei sagt der Wert nur wenig über das Erkrankungsrisiko aus und ist nicht für jeden geeignet. Der Body-Mass-Index, kurz BMI, gibt an, wie viel Kilogramm
Weitere Mitteilungen von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
Kostbares Nass ...
Unser Wasser ist sehr viel mehr, als die Formel H2O aussagt. Wasserstoffmoleküle sind elektrische Dipole und haben einen Plus- und Minuspol. Am Sauerstoffatom befindet sich eine negative Ladung, an den Wasserstoffatomen die positive. Durch Wasserstoffbrücken - die negativen und positiven Pole zi
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen ...
Zahlreiche Sprichwörter, Zitate und Werbeslogans wie … „Die gute Küche ist das innigste Band der guten Gesellschaft“ (Marquis de Vauvenargues) „Essen und Trinken - das steht für Freude am Leben “ (Helmut Kohl) „Kochen ist eine Kunst und eine gar edele“ (Henriette Davidis) â
Carbonit Wasserfilter von FelixX, dem Wasserprofi - frischer geht’s nicht ...
Gutes Wasser – besser frisch gezapft Frisches Wasser, was aus einer kühlen Quelle sprudelt, schmeckt doch immer noch besser, als die meisten Flaschenwässer, die zudem auch noch endlose Autobahnkilometer hinter sich haben. Trinkwasser hat eine gute Qualität und bietet eine hervorragende Basis,
Limonade, Bier oder Wein – Kalorienfallen im Glas ...
Saft und Limo – Erfrischend, aber kalorienhaltig Besonders an warmen Sommertagen ist der erfrischend-fruchtige Geschmack von Limonade sehr beliebt. Doch mit einem hohen Zuckergehalt und durchschnittlich 50 kcal pro 100 ml ist die kühle Brause kein Leichtgewicht unter den Getränken. Wenig übe




