Neues Multimediaprojekt: "Wege zum Welterbe"
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Vom Wattenmeer bis zur Klosterinsel Reichenau, vom Kölner Dom bis zum Schloss Sanssouci - in kaum einem anderen Land gibt es so viele zum Welterbe erklärte Orte wie in Deutschland. Soeben ist das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth dazugekommen, ein einzigartiges Zeugnis barocker Baukunst. Seit 1978 hat die UNESCO 37 Stätten in Deutschland für besonders schützenswert befunden.
Die Liste dieser Orte ist vielfältig: Auf ihr befinden sich Naturlandschaften wie die Alten Buchenwälder oder das Obere Mittelrheintal und auch Bau- und Industriedenkmäler. Gleichzeitig decken die deutschen Welterbestätten die verschiedenen Epochen ab: Die prähistorischen Pfahlbauten in Bayern und Baden-Württemberg reichen bis etwa 5.000 Jahre vor Christus zurück, der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen hingegen ist Zeuge der Ära von Bergbau und Schwerindustrie des 19. und 20. Jahrhunderts.
Die Deutsche Welle präsentiert in dem Multimediaprojekt "Wege zum Welterbe" acht verschiedene Reiserouten, die zu den Welterbestätten in Deutschland führen. Texte und Bildergalerien informieren anschaulich über die von der UNESCO ausgezeichneten Orte. Jede Welterbestätte wird in einem kurzen Video vorgestellt. Menschen wie der Kellermeister des Bremer Rathauses oder ein Naturschützer vom Wattenmeer berichten, was sie mit dem jeweiligen Welterbe verbindet und was man als Besucher auf keinen Fall verpassen sollte.
Zum Multimediaprojekt gehören mehrere Fernsehbeiträge, die in Hin & Weg, dem Reisemagazin der DW, sowie in dessen englischen und spanischen Ausgaben Discover Germany und Destino Alemania ausgestrahlt werden.
"Das UNESCO-Welterbe ist seit 40 Jahren das erfolgreichste globale Programm für den interkulturellen Dialog. Menschen lernen die Schätze aller Kulturen als einen Teil des universellen Erbes kennen. Das Projekt der Deutschen Welle ist eine einmalige Gelegenheit, die 37 deutschen Welterbestätten als multimediales Bilderbuch zu erleben", sagt Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.
Auch Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismusausschusses des Bundestags, begrüßt das Projekt: "Ich freue mich, dass die Deutsche Welle als Auslandssender über unser abwechslungsreiches Reiseland Deutschland berichtet und wünsche dem Projekt viele Zuschauer und Nutzer."
Zustimmung kommt zudem von Petra Hedorfer, der Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Zentrale für Tourismus: "Wir wollen die deutschen Welterbestätten nicht nur bekannter machen, sondern auch behutsames und hoch qualifiziertes Reisen im denkmalverträglichen Ausmaß fördern. Darüber hinaus sind in einer globalisierten Welt Begegnungen im kulturellen Raum ein Instrument der Völkerverständigung."
Am Freitag, 6. Juli, geht die erste Reiseroute online. Acht Wochen lang wird dann jeden Freitag eine weitere Route vorgestellt, am 24. August sind alle acht Routen online. "Wege zum Welterbe" startet auf Deutsch sowie Englisch, Brasilianisch und Russisch. Hinzu kommen voraussichtlich Spanisch, Chinesisch, Hindi, Französisch, Ukrainisch, Polnisch, Griechisch, Rumänisch, Albanisch, Mazedonisch, Serbisch, Bengali und Urdu.
Leiter des Projekts und Ansprechpartner in der Redaktion "Deutschland entdecken" ist Christian Hoffmann (Kontakt: T. 030.4646 5700; christian.hoffmann@dw.de).
Projekt "Wege zum Welterbe": http://www7.dw.de/welterbe/de/start_de/index.html
Seite "Deutschland entdecken": http://www.dw.de/deutschlandentdecken
Presseportal: http://www.dw.de/presse
Weltzeit-Blog: http://blogs.dw.de/weltzeit
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Datum: 06.07.2012 - 12:22 Uhr
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