Saarbrücker Zeitung: HWWI-Chef Straubhaar hält DIW-Vorstoß für populistisch - Zuerst Kostenfrage

Saarbrücker Zeitung: HWWI-Chef Straubhaar hält DIW-Vorstoß für populistisch - Zuerst Kostenfrage klären

ID: 678420
(ots) - Der Direktor des Hamburgischen
Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, hat die DIW-Idee
einer Extra-Abgabe für Reiche zur Bekämpfung der Euro-Krise als
populistisch zurückgewiesen. "Der Vorschlag kommt zum falschen
Zeitpunkt. An erster Stelle steht doch die Frage, welche Kosten
überhaupt entstehen", sagte Straubhaar der "Saarbrücker Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe). Erst danach könne man sich über die
Finanzierung unterhalten. "Jetzt schon eine Extra-Steuer oder Abgabe
einzuführen, ist unsinnig", meinte Straubhaar.

Was Deutschland angehe, so gebe es hier gegenwärtig kein
Liquiditätsproblem "und verglichen mit anderen Ländern eher einen
gesunden Staatshaushalt". Für eine Verwirklichung des DIW-Vorschlags
in Euro-Krisenländern seien dagegen zunächst einmal funktionierende
Verwaltungsstrukturen notwendig. "Griechenland ist nicht einmal in
der Lage, die Mehrwertsteuer und die ganz normale Einkommensteuer
ordentlich einzuziehen. Was soll da eine Reichensteuer auf dem
Papier?", kritisierte Straubhaar.



Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Gute Idee ? bessere Vorschläge Der Tagesspiegel: Rechtspopulisten wollen gegen Linke und Moslems demonstrieren
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.07.2012 - 14:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 678420
Anzahl Zeichen: 1288

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Saarbrücken



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 380 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: HWWI-Chef Straubhaar hält DIW-Vorstoß für populistisch - Zuerst Kostenfrage klären"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Rehlinger will öffentliche Förderung von Lokaljournalismus ...
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i

"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb

Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and


Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung


Gute Idee ? bessere Vorschläge ...
Zu den Vorschlägen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu einer Zwangsanleihe für Vermögende erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Das DIW platziert mit seiner Studie und den Vorschlägen für eine Zwangsanleihe bei Vermögenden eine gute Idee i

Bundesregierung hält an Überrumpelungstaktik bei Abschiebungen fest ...
"Die Bundesregierung will offenbar an der Praxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge festhalten, Asylsuchenden erst kurz vor ihrer Abschiebung in einen anderen EU-Staat den Überstellungsbescheid auszuhändigen. Damit hebelt sie den effektiven Rechtsschutz für die Betroffenen aus

Schutz statt Abschottung ...
Zum Flüchtlingsdrama im Mittelmeer erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN: "Wir sind bestürzt über den Tod von 54 afrikanischen Flüchtlingen im Mittelmeer, die auf dem Weg nach Europa qualvoll verdurstet sind. Die Tragödie verdeutlicht einmal mehr die aus

Gregor Gysi zur mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht ...
Sehr geehrte Damen und Herren, u Ihrer freundlichen Verwendung übermitteln wir Ihnen den Kommentar des Vorsitzenden der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, zur gestrigen mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Mit freundlichen Grüßen Beate Figgene


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z