Islamischer Religionsunterricht - GRÜNE fordern Veröffentlichung der Gutachten
ID: 678488
Islamischer Religionsunterricht - GRÜNE fordern Veröffentlichung der Gutachten
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Kultusministerin Beer (FDP) auf, die Gutachten zum islamischen Religionsunterricht den Abgeordneten zugänglich zu machen. Die integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Mürvet Öztürk, hatte die Landesregierung um Übersendung der islamwissenschaftlichen und juristischen Gutachten gebeten. Statt diesem Wunsch nachzukommen, wurde angeboten, die Mitglieder des Kulturpolitischen Ausschusses mündlich über die Ergebnisse der Gutachten zu informieren.
"Bei diesem gesellschaftlich wichtigen und sensiblen Thema sollte die Landesregierung ausnahmsweise einmal mit offenen Karten spielen und den Abgeordneten die Gutachten zur Verfügung stellen. Es geht immerhin um die Frage, wer den Kindern islamischen Religionsunterricht erteilen darf, und das ist nicht nur eine interne Angelegenheit des Kultusministeriums sein. Wir fragen uns, was die Ministerin zu verheimlichen hat. Hier ist größtmögliche Transparenz angesagt. Umso unverständlicher ist die Weigerung der Ministerin, als die CDU die Prüfung der Gutachten in einer Presseerklärung angekündigt hat. Soll es hier zwei Klassen von Abgeordneten geben?", fragt Mürvet Öztürk.
Die Landesregierung hatte auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass vier Gutachten die Eignung der Organisationen DITIB-Landesverband Hessen e. V. und Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V. zur Durchführung eines bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht in Hessen bestätigt hätten.
DIE GRÜNEN fordern seit Jahren endlich auch an hessischen Schulen einen Islamunterricht von in Deutschland ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern anzubieten. "Wer der Verbreitung des jihaddistischen Salafismus und islamischen Extremismus präventiv begegnen will, ist in der Pflicht, jungen Muslimen ein Angebot für Religionsunterricht zu machen. Dafür treten wir auch weiterhin ein. Parlament und Öffentlichkeit müssen sich daher von den Anbietern und ihrer Begutachtung ein eigenes Bild machen können."
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 11.07.2012 - 15:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 678488
Anzahl Zeichen: 2653
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 339 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Islamischer Religionsunterricht - GRÜNE fordern Veröffentlichung der Gutachten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Verbraucherschutzministerin Puttrich (CDU) dazu auf, ihren jahrelangen Ankündigungen für mehr Verbraucherschutz in Hessen echte Taten folgen zu lassen und sich konsequent für eine verpflichtende Hygieneampel einzusetzen. Hessen hat in die
GRÜNE fragen nach aktuellem Stand des Partikeltherapiezentrums am Universitätsklinikum Gießen-Marburg ...
Die Tatsache, dass das Partikeltherapiezentrum an der Universitätsklinik in Marburg nicht, wie in den Verträgen vorgesehen, zum 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde, veranlasst die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei der zuständigen Ministerin nachzufragen. "Da Ministerin Küh
Kürzung der Ausgleichszulage für Landwirte ? GRÜNE fordern Antworten von der Landesregierung ...
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag kritisiert, dass die Ausgleichszulage (AGZ), die das Land Hessen mit Beteiligung des Bundes und der EU an Landwirte in benachteiligten Gebieten zahlt, für das vergangene Jahr massiv gekürzt worden ist. Die betroffenen Landwirte wurde
Weitere Mitteilungen von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag
Hunger: Äthiopiens neue Waffe zur Vertreibung indigener Völker ...
Die Hirten-Völker Suri, Bodi und Mursi, sowie das Jäger und Sammler-Volk der Kwegu sind am stärksten von den Landnahmen betroffen. Viele Familien sind verzweifelt und müssen nun ohne Hirse auskommen. Auch ihr Weideland wird von der Regierung für Zuckerrohr- und Palmölplantagen verpachtet un
Der Tagesspiegel: Rechtspopulisten wollen gegen Linke und Moslems demonstrieren ...
Berlin - In der autonomen Szene der Hauptstadt werden Ankündigungen von Rechtspopulisten ernstgenommen, vor linken Treffpunkten zu demonstrieren. Die rechtspopulistische Vereinigung Pro Deutschland will in Berlin zwischen dem 17. und 19. August vor Moscheen umstrittene Mohammed-Karikaturen zeig
Saarbrücker Zeitung: HWWI-Chef Straubhaar hält DIW-Vorstoß für populistisch - Zuerst Kostenfrage klären ...
Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, hat die DIW-Idee einer Extra-Abgabe für Reiche zur Bekämpfung der Euro-Krise als populistisch zurückgewiesen. "Der Vorschlag kommt zum falschen Zeitpunkt. An erster Stelle steht doch die Frage, welche Kost
Gute Idee ? bessere Vorschläge ...
Zu den Vorschlägen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu einer Zwangsanleihe für Vermögende erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Das DIW platziert mit seiner Studie und den Vorschlägen für eine Zwangsanleihe bei Vermögenden eine gute Idee i




