Rheinische Post: RWE will mindestens 2000 weitere Stellen streichen
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weitere Arbeitsplätzen in Europa abbauen, wie die in Düsseldorf
erscheinende "Rheinische Post" (Dienstag-Ausgabe) aus
Gewerkschaftskreisen erfuhr. In der Information eines führenden
Verdi-Funktionärs an die Belegschaft ist gar von einem Aus von 2000
bis 5000 Stellen die Rede. Stellen aus den Bereichen Lohn- und
Finanzbuchhaltung sowie Rechnungswesen sollen ins kostengünstigere
Ausland verlagert werden. Über die Pläne hat der Konzern den
Konzernbetriebsrat in der vergangenen Woche informiert, so das Blatt.
Die Streichungen sollen zum laufenden Abbau von 8000 Stellen
hinzukommen. RWE hat 70 000 Arbeitsplätze.
Die Gewerkschaft reagierte empört und ließ eine für den gestrigen
Montag angesetzte Verhandlung mit RWE zum Kündigungsschutz-Vertrag
platzen. "Der Konzern will von uns einen Freibrief für ungehemmten
Personalabbau und Outsourcing im großen Stil", sagte Verdi-Sprecher
Christoph Schmitz der Zeitung. Am 31. Dezember 2012 läuft der Vertrag
aus, der betriebsbedingte Kündigungen bei RWE verbietet. Verdi
fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2023.
Konzernsprecher Volker Heck sagte der Zeitung zu den Abbauplänen:
"Laufende Gespräche kommentieren wir nicht. Der Vorstand wird aber,
wie stets bei RWE, notwendige Maßnahmen mit den
Arbeitnehmervertretern erörtern." Entscheidungen des Vorstands
ständen Anfang August an.
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Datum: 17.07.2012 - 00:00 Uhr
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