Schwäbische Zeitung: So nicht - Kommentar

Schwäbische Zeitung: So nicht - Kommentar

ID: 682442
(ots) - Es ist genug: Karstadt-Mitarbeiter nahmen
Gehaltskürzungen hin und verzichteten auf 150 Millionen Euro.
Vermieter akzeptierten Mietkürzungen. 91 Kommunen kamen der
Kaufhaus-Kette mit dem Verzicht von Gewerbesteuer entgegen. 40000
Gläubiger schrieben zwei Milliarden Euro ab.

Nach zwei Jahren des Verzichts hat Karstadt die Kurve noch immer
nicht gekriegt. Jeder zwölfte Mitarbeiter soll gehen, um das "Leiden"
an "ineffizienten Altersstrukturen" zu beenden. Zwar werfen alle der
bundesweit mehr als 100 Häuser Gewinn ab - aber offenbar nicht genug.
Die Wettbewerbsfähigkeit sei zu gering. Nun ist Investor Nicolas
Berggruen zwar Kunstfreund und Teilzeit-Retter, aber auch
Geschäftsmann, der Profit sehen will. Das ist legitim - es ist aber
unwahrscheinlich, dass es so weit kommt: Die Konsumstimmung trübt
sich ein, die Online-Konkurrenz wächst. Die Zukunft im Handel heißt
Top-Service. Alles andere gibt es günstiger im Internet. Diesen
Wettbewerb wird Karstadt mit weniger Kräften nicht gewinnen.



Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier: Kommentar zum Stellenabbau bei Karstadt Neue OZ: Kommentar zu Handel / Karstadt
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.07.2012 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 682442
Anzahl Zeichen: 1280

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Leutkirch



Kategorie:

Wirtschaft (allg.)



Diese Pressemitteilung wurde bisher 276 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: So nicht - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung


Weser-Kurier: Kommentar zum Stellenabbau bei Karstadt ...
Zwei Jahre lang hat Karstadt-Investor Nicolas Berggruen stillgehalten. Als er die schwer angeschlagene Warenhauskette 2010 aus der Insolvenz übernahm, hatte er zuvor hart verhandelt. Die Eigentümer der Immobilien waren schließlich bereit, die Mieten für die Häuser dauerhaft zu senken, die B

Börsen-Zeitung: Unerwarteter Angreifer, Kommentar zur Ankündigung von Goldman Sachs, sich stärker dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden zu widmen, von Sebastian Schmid. ...
Goldman Sachs will offenbar raus aus der Nische und stärker als bisher um vermögende Privatkunden werben. Ein entsprechender Bericht des "Wall Street Journal" wurde von der US-Investmentbank zwar zunächst heruntergespielt. Finanzchef David Viniar ließ auf Nachfrage dann aber doch d

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum neuen Opel-Chef ...
Nur fünf Tage hat es gedauert, da benennt General Motors schon einen neuen Chef für seine deutsche Automobiltochter Opel. Das sieht nach Entschlusskraft aus. In Wirklichkeit geschieht hier nichts Halbes und nichts Ganzes. Thomas Sendran darf zwar ans Steuer - im Gegensatz zum Vorgänger Karl-

NRZ: Handel im Strukturwandel / Gegen Online-Shops hilft kein Stellenabbau ...
Karstadt streicht 2000 Stellen, mehr als zehnmal so viele ehemalige Schlecker-Mitarbeiter verlieren ihren Job - und auch bei Neckermann gehen durch Aufgabe des Katalog-Geschäfts 1400 Arbeitsplätze verloren. Da ist es fast eine gute Nachricht, wenn Görtz die Belegschaft der 30 Schuhgeschäfte,


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z