Mitteldeutsche Zeitung: Verfassungsschutz
Grüne kritisieren designierten Präsidenten Maaßen im Fall Kurnaz
ID: 682650
Bundestagsfraktion, Renate Künast, hat den designierten Präsidenten
des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, kritisiert.
Grund ist Maaßens Verhalten gegenüber dem damaligen
Guantánamo-Häftling Murat Kurnaz. "Wir fordern einen Neuanfang in der
Führung des Verfassungsschutzes - mit Leuten von außen, die
strukturell aufräumen können", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). "Herr Maaßen erfüllt
diese Bedingungen leider nicht." Er habe "seine Versäumnisse im Fall
Kurnaz noch nicht aufgearbeitet" und müsse "vor seiner eigenen
Haustür kehren, bevor er woanders saubermachen kann". Der in Bremen
geborene türkische Staatsbürger Kurnaz war im November 2001 in
Pakistan unter Terrorismusverdacht festgenommen und nach Guantánamo
überstellt worden. Obwohl er als unschuldig galt, blockierte die
rot-grüne Bundesregierung seine Heimkehr. Maaßen war damals
Referatsleiter für Ausländerrecht im Bundesinnenministerium und für
den Fall Kurnaz zuständig. Er kam in einer Stellungnahme vom 30.
Oktober 2002 zu dem Schluss, dass Kurnaz seine Aufenthaltsgenehmigung
eingebüßt habe, weil er "sich länger als sechs Monate im Ausland
aufgehalten hat". Dass er sich aufgrund seiner Haft gar nicht in
Deutschland aufhalten konnte, spielte für Maaßen ausländerrechtlich
keine Rolle.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.07.2012 - 10:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 682650
Anzahl Zeichen: 1650
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Verfassungsschutz
Grüne kritisieren designierten Präsidenten Maaßen im Fall Kurnaz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halle. Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten zwei CDU-Urgesteine eine Mahnung an den aktuellen Parteichef und Spitzenkandidaten, Sven Schulze. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. In einem offenen Brief warnen die früheren CDU-Landesvorsitzenden Karl-
IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung ...
Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt. "Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt", sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag
Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Desertierter Stabsarzt im "stern" Verwundete werden in syrischen Militärhospitälern totgespritzt ...
In Militärkrankenhäusern des vom Bürgerkrieg erschütterten Syrien werden Verwundete totgespritzt. Diesen Vorwurf erhebt der desertierte syrische Oberst Abdalhamid Zakaria in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins "stern". Er habe das als Stabsarzt im
Russlands WTO-Beitritt beflügelt deutsche Industrie / Exporte von Maschinen und Fahrzeugen legen deutlich zu ...
Als neues WTO-Mitglied wendet Russland ab September 2012 sämtliche Vorgaben und Regeln der Welthandelsorganisation an. Dazu zählen unter anderem eine schrittweise Senkung von Einfuhrzöllen sowie die rechtliche Gleichstellung zwischen ausländischen und inländischen Unternehmen. Dies kurbelt
Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung (Rostock): Rösler lehnt staatliche Prämien für Urlaub in Südeuropa ab ...
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat den Vorschlag, staatliche Prämien für Urlaub in Südeuropa zu zahlen, als "absurd" zurückgewiesen. Der Ostsee-Zeitung (Mittwoch) sagte der für Tourismus zuständige Minister, es werde keinen einzigen Euro, keinen einzigen Cent an S
Mindener Tageblatt: Kommentar zu: Verfassungsgericht gibt Termin bekannt / Entscheidung mit Gewicht ...
Das Bundesverfassungsgericht lässt sich - trotz Eilverfahren - mit der Prüfung von Euro-Rettungsschirm und Fiskalpakt Zeit. Schon das ist ein klares Signal - an die Politik wie an die von dieser so ängstlich beäugten Finanzmärkte. "Wir lassen uns nicht unter Druck setzen", teilen di




