FT: Kommentar zu Sterbehilfe-Urteil
ID: 684227
Bezug auf das Thema Sterbehilfe. Denn der Staat weigert sich,
Stellung zu beziehen. Aus Angst, Missbrauch Vorschub zu leisten.
Damit aber stiehlt er sich aus der Verantwortung. Natürlich ist jedes
einzelne Leben unendlich wertvoll, darf über eine vorzeitige
Beendigung nicht leichtfertig entschieden werden. Aber wer sagt, dass
es in einem Fall wie dem der Bettina Koch wirklich vorzeitig beendet
wurde? Wer sagt, dass nicht vielmehr die Menschen, die die Frau an
Maschinen anschlossen, statt sie sterben zu lassen, falsch gehandelt
haben? Klar, Ärzte sollen Leben retten, aber sollen sie nicht vor
allem Leiden lindern? Es wird Zeit, dass die deutsche Politik sich
diesen Fragen stellt. Aus Gründen der Barmherzigkeit, der
Menschlichkeit, der Verantwortung für das Leben.
Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Stephan Richter
Telefon: 0461 808-1060
redaktion@shz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2012 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 684227
Anzahl Zeichen: 1056
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Flensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"FT: Kommentar zu Sterbehilfe-Urteil"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Flensburger Tageblatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Flensburger Tageblatt
Landeszeitung Lüneburg: Es wäre Frevel, Flächen aus der Produktion zu nehmen / Bauernpräsident Joachim Rukwied kritisiert EU-Öko-Vorgaben und idealisiertes Bauernbild ...
Twittern, bloggen, Videos streamen - Joachim Rukwied, der neue Präsident des Deutschen Bauernverbandes, will auch die neuen Medien nutzen, um die Akzeptanz für die Landwirtschaft zu erhöhen. Öko-Vorgaben der EU kontert er: "Gerade unsere moderne, arbeitsteilige Landwirtschaft arbeitet n
Mitteldeutsche Zeitung: zu Spanienhilfen ...
Spaniens Kreditsektor hat in den vergangenen Jahrzehnten ohne Sinn und Verstand eine Immobilienblase sondergleichen finanziert. Nun liegt das ganze Land am Boden. Für die Parlamente in Deutschland und anderswo, für die spanische Regierung und die EU-Institutionen beginnt jetzt erst die eigentl
Mitteldeutsche Zeitung: zu Dispokrediten ...
Der Dispositionskredit gehört zur Grundausstattung einer Lebensweise, die - zumindest vorübergehend - massenhaft praktiziert wird. Dass ein solcher Kredit teuer ist, weiß jeder. Genauer will man es gar nicht wissen. Man sieht die roten Zahlen genau, aber man sieht bei der Zinsberechnung doch
Mitteldeutsche Zeitung: zu Sicherungsverwahrung ...
Für Leute, die am liebsten Häftlinge wieder mit Eisenkugel am Bein im Steinbruch sähen, bietet die Sicherungsverwahrung in Burg einiges Erregungspotenzial. Fernseher! Billardtisch! 20 Quadratmeter Platz! Ja, die Hafträume sind gut ausgestattet. Trotzdem hat sich noch niemand um einen Platz




