Neue OZ: Kommentar zu Dispozinsen / Studie
ID: 684266
Zinsgeschäften haftet seit biblischen Zeiten ein schlechter Ruf
an. Vergessen wird dabei häufig, dass jeder Kredit zwei Seiten hat:
diejenige, die das Geld gibt, und diejenige, die es nimmt. Wem es zu
teuer ist, sein Girokonto zu überziehen, der hat also durchaus
Möglichkeiten, bei sich selbst anzusetzen. Die erste ist denkbar
einfach: Indem der Verbraucher der altmodischen Vorstellung folgt,
nur das Geld auszugeben, das er auch wirklich hat, und es damit
unterlässt, in die Miesen zu rutschen. Zweitens, indem er
gegebenenfalls andere Finanzierungsformen wie den Ratenkauf oder
einen wesentlich günstigeren Konsumentenkredit nutzt.
Drittens, indem er den Kontoanbieter wechselt. Viertens, wenn er
etwa seinem örtlichen Geldinstitut die Treue halten will, indem er
ein weiteres Konto vielleicht bei einer Direktbank eröffnet, das er
dann anzapft, wenn das Guthaben auf dem hauptsächlich genutzten
Girokonto bei der Hausbank schwindet. Die Überziehungszinsen
schwanken schließlich zwischen etwa sechs und 15 Prozent.
Gesetzlicher Regelungsbedarf besteht somit nicht einmal im Ansatz.
Ihn zu fordern ist Ausdruck einer falschen Staatsgläubigkeit und
irreführenden Skandalisierung. Banken haben das Recht darauf, Geld zu
verdienen, und der Verbraucher hat eine Eigenverantwortung, aus der
er nicht an jeder Stelle durch politische Reglementierungslust
entlassen werden kann.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.07.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 684266
Anzahl Zeichen: 1730
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Dispozinsen / Studie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Dispozins ...
Was sind das nur für Anlagen, deren Erträge den Banken und Sparkassen verloren gehen, weil sie so viel Kapital für die Überziehungskredite ihrer Girokonten-Kunden zurücklegen müssen? So hoch hätte ich meine kleinen Anlagen gerne auch verzinst. Warum ausgerechnet im Bankengeschäft, wo Anl
BundesInvest beabsichtigt Börsengang ...
Berlin, 19.7.2012 - Noch in diesem Jahr plant das in Berlin beheimatete Unternehmen BundesInvest den Gang in den Prime Standart der Frankfurter Wertpapierbörse. Das auf Beratung und Verkauf von radioaktiven Endprodukten spezialisierte Unternehmen will mit den Erlösen sein Eigenkapital stärken und
WAZ: Eine fast unlösbare Aufgabe. Kommentar von Sven Frohwein ...
Die Hoffnungen waren groß, als das Nokia Lumia 800 auf den Markt kam. Das neue Smartphone sollte die Wende beim finnischen Handy-Hersteller einleiten. Zu lange hatte der einstmals größte Mobiltelefon-Produzent den Trend zu internetfähigen Smartphones ignoriert, ja geradezu verschlafen. Aber
Westdeutsche Zeitung: Die Dispo-Zinsen in Deutschland sind zu hoch = von Annette Ludwig ...
Seit Jahren ärgern sich Bankkunden über das Prozedere: Kaum hat die Europäische Zentralbank die Zinsen gesenkt, da ziehen die Banken in Deutschland auch gleich nach. Schlagartig fällt die Verzinsung für Guthaben, doch auf niedrigere Zinsen für ihre Dispo-Kredite warten die Verbraucher meis




