"Binz ist eine historische Verpflichtung für die DLRG!"
DLRG-Gedenkveranstaltung mit Zukunftsperspektive
ID: 689554
Juli ein sehr heißer Tag. Am Samstag begingen die
Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Gemeinde Binz
den 100. Jahrestag des Seebrückenunglücks auf Rügen, bei dem 16
Menschen am 28. Juli 1912 ums Leben kamen. Nur 3 Prozent der
damaligen Bevölkerung konnte damals schwimmen und kaum jemand war in
der Lage, einen Ertrinkenden aus dem Wasser zu retten. Das
Seebrückenunglück war die Geburtsstunde der DLRG, die am 19. Oktober
1913 in Leipzig gegründet wurde.
In seiner Eröffnungsansprache sprach DLRG-Präsident Dr. Klaus
Wilkens vor 250 Gästen und Besuchern von einer historischen
Verpflichtung für die DLRG, Menschen vor dem Ertrinken zu retten -
mit modernen Mitteln und bestens qualifizierten Rettungsschwimmern.
Politische Prominenz hatte den Weg nach Binz gefunden: Ole Schröder,
Staatssekretär im Bundesinnenministerium hob in seiner Ansprache die
vorbeugende Arbeit der DLRG in der Schwimmausbildung hervor, die
helfe Ertrinkungsfällen vorzubeugen. Die Sozialministerin
Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, würdigte die
jahrzehntelange Leistung der ehrenamtlichen Lebensretter in der
Deutschland und im Besonderen die Arbeit der Rettungsschwimmer für
die Sicherheit der Urlauber an den Küsten und den Binnenseen in
Mecklenburg-Vorpommern.
Der Gedenktag hatte mit einem Freiluft-Gottesdienst neben der
Seebrücke in Binz begonnen. Anschließend legten Dr. Wilkens und Uwe
Schneider, Bürgermeister von Binz im Beisein von Karsten Peper, dem
Urenkel des damals ertrunkenen Gemeindedieners Theodor Päper. Zum
Abschluss der Bühnenveranstaltung auf dem Kurplatz in Binz
präsentierten Models die neueste DLRG-Kollektion an Einsatz- und
Badebekleidung der Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer. Am
Nachmittag demonstrierten Einsatzteams der DLRG vor Hunderten
Zuschauern auf der Seebrücke und am Strand die Rettungsfähigkeit mit
IRB-Motorrettungsbooten. Gleichzeitig präsentierte das
DLRG-NIVEA-Strandfestteam auf seiner Küstentournee kindgerechte
Sicherheitsinformationen mit einer Bühnenshow und vielen spaßigen
Spielstationen.
Pressekontakt:
Martin Janssen, Telefon: 0172-4244578
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Datum: 29.07.2012 - 10:04 Uhr
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